UND Generationentandem

UND Generationentandem

  • online
  • print
  • programm
  • technikhilfe
  • höchhus
  • festival
  • about
  • Menschen
  • Politik
  • Kultur
  • Meinung
  • Generationenfragen
  • Voll digital
  • wohnenUNDleben
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden
das Generationentandem
Menu
  • online
    • Menschen
    • Politik
    • Kultur
    • Meinung
    • Generationenfragen
    • Voll digital
    • wohnenUNDleben
  • print
    • Schwerpunkt
    • Magazin bestellen
    • Magazin verschenken
  • programm
    • Events Archiv
    • Zuhörbänkli
    • UND-Runde
    • Politpodien
    • UniSONO
    • Generationenforum
    • Generationentalk
    • Kerzenziehen
  • technikhilfe
    • Blog: voll digital
    • Individuelle Technikhilfe
    • Verschenken
  • höchhus
    • Öffnungszeiten
    • Angebot
    • Soziale Gastronomie
    • Unterstützung gesucht?
    • Tauschen statt kaufen
    • Organisation
    • Geschichte
  • festival
    • News
    • Info
    • Festivalgelände
    • Organisation
    • Mitmachen
    • Unterstützung
    • Rückblick 2024
  • about
    • Blog
    • Strategie
    • Projekte
    • Mitmachen
    • Verein
    • Charta
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden

Je schneller desto besser? Über Digital- und Analogfotografie

Während Hansruedi mit analoger Fotografie aufgewachsen ist und sich nun der Digitalfotografie zuwendet, entdeckt Jorina die Welt der Fotografie gerade andersherum. Beide erzählen von ihren Sichtweisen zu den zwei verschiedenen Techniken.

Montag, 13. April 2020 Jorina Scheidegger (22)Hansruedi Käppeli (74)
 Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail

Jorina: Als ich ein kleines Kind war, entdeckte ich bei uns zu Hause ganze Kisten voll mit alten Fotos. Ich verbrachte Stunden damit, jedes einzelne Bild genau anzuschauen. Am tollsten fand ich es, wenn meine Eltern oder meine Grossmutter mit dabei sassen und mir von den Tagen erzählten, an denen diese Bilder entstanden waren. Viele von diesen Fotos habe ich dann geschenkt bekommen, um sie in meinem Zimmer an die Wand zu kleben. So entstand Stück für Stück eine prächtige Sammlung.

Jorina: Mein Lieblingsfoto an der Wand. Darauf zu sehen ist meine Grossmutter.

Eines Tages geschah etwas Tolles. Mein Vater hatte sich nämlich eine Digitale Spiegelreflex Kamera gekauft. Solche «Wundermaschinen» hatte ich bisher nur in Schaufenstern von teuren Geschäften gesehen. Ich durfte in den Ferien Fotos mit diesem zerbrechlichen Gerät machen. Doch schnell langweilten mich diese Bilder, welche ich mit einem Knips auf dem Mini-Display anschauen konnte. Für mich hatten sie keinen Charme und die Farben schienen mir öde und langweilig. Sie sahen nicht so aus, wie die alten Bilder, die ich häufig auf Flohmärkten sah oder von Familienmitgliedern bekommen hatte.

Es war das erste Bild, welches endlich so aussah wie die alten, nostalgischen Fotos, die noch heute an meiner Zimmerwand hängen.

Jorina

 Als ich etwa 15 Jahre alt war, hörte ich zum ersten Mal den Begriff «Analogfotografie». Ich recherchierte im Internet und hatte das berühmte «Aha-Erlebnis». Irgendwann, wollte ich mir so eine Kamera kaufen. Und dies geschah dann auch. Anfang 2020 kaufte ich mir meine erste analoge Kamera, eine Canon AE-1. Ich brachte mir bei, wie ich den Film in die Kamera einlegen musste und dann probierte ich sie aus. Ich musste mir Zeit dafür nehmen und lange überlegen, bis ich mit meiner Komposition zufrieden war.  Diese Vorsicht und Entschleunigung gibt einem die Gelegenheit, länger über die Qualität des Sujets nachzudenken, und man erzielt einzigartige Fotos. Als ich eine Woche später die teure Filmrolle zurückbekam, waren natürlich nicht alle Aufnahmen perfekt, doch dieses eine Foto, das unten gezeigt wird, packte mich.

Es war das erste Bild, welches endlich so aussah wie die alten, nostalgischen Fotos, die noch heute an meiner Zimmerwand hängen.

Jorina: Mein erstes und liebstes Foto auf Film. Hineinfotografiert in ein Boot am Thunersee. Was mich fesselt, sind die Kontraste zwischen Plastik und Holz und den Farben Orange und Blau.

Hansruedi: Ich war achtzehn, als ich 1970 im Dachstock des heutigen Kultlokals Cafe Bar Mokka ein Fotolabor einrichtete. Zusammen mit KollegInnen entwickelten wir im damaligen Jugendhaus in Thun unsere schwarzweissen Fotos selber. Es war absolut spannend, mit verschiedenen Belichtungszeiten und Papiersorten zu experimentieren.
Für farbige Bilder musste man damals seine Filme einem Labor zustellen. Anschliessend wartete man eine Woche, bis die Fotos zu Hause im Briefkasten landeten.


Die erste Spiegelreflex-Kamera kaufte ich mir vom «Kässeligeld» meiner Kinderjahre. Bevor ich jeweils den Auslöseknopf betätigte, überlegte ich mir zweimal, ob ich abdrücken solle; jedes Bild kostete mich nämlich, je nach Format, ein kleines Vermögen.


Es folgte die Zeit der Lichtbilder oder Dias. Wie viele „Dias“ von Landschulwochen und Skilagern auf unserem Estrich lagern, weiss ich nicht, sicher ein paar tausend. Man könnte sie digitalisieren. Wozu?
Sehr alte Fotos jedoch habe ich etliche digitalisiert. Eines meiner Lieblingsbilder zeigt unsere Urgrosseltern vor ihrem Haus. Klein Oliver, mein Grossvater, hockt in Kauerstellung hinter dem Hund. Er war es, der die Liebe zur Natur in mir weckte.

Das Haus «Weid» steht heute noch am Fusse des Hauensteins. Aufnahme um 1902.

Dank der Digitalisierung konnte ich dieses Bild mehreren Verwandten und Bekannten zugänglich machen.

Es war im Jahr 1998, als ich zum ersten Mal eine Digitalkamera in Händen hielt. Sechs Jahre später habe es weltweit noch ein einziges Labor gegeben, das Filme für Dias entwickelte. Es befand sich in den USA. Ein ganzer Industriezweig war innerhalb kürzester Zeit verschwunden. Parallel dazu aber entwickelte sich die Digitalisierung rasant.


Heute ist auf den täglichen Streifzügen durch die Natur eine Digitalkamera meine unentbehrliche Begleiterin. Ich mache Makroaufnahmen von Schmetterlingen, Heuschrecken, Pflanzen und Libellen. Dank dem unkomplizierten Herstellen von Bilderserien, kann ich meine Aufnahmen zur präzisen Bestimmung unterschiedlicher Arten nutzen. Das «Schweizerische Zentrum für die Kartografie der Fauna» in Neuenburg ist auch an Meldungen von Laien interessiert – mit Belegfoto. Dieses Angebot nutze ich rege.

Welcher Bläuling ist es? Eine Aufnahme der Flügelunterseite hilft zur genauen Bestimmung.

Beitrag von:

Jorina Scheidegger (22)

Wenn sie gerade nicht medizinische Wörtli am büffeln ist, rennt sie wohl mit einer Kamera und Zeichnungsblock in der Gegend herum und hofft auf neue interessante Dinge und Menschen zu stossen.

Hansruedi Käppeli (74)

Gestaltet gerne mit Wort und Bild und ist fasziniert von allen Vorgängen in der Natur.

Unterstütze UND Generationentandem!
Jetzt Spenden

Mehr UND in deiner Mailbox. Erhalte einmal pro Monat die wichtigsten Neuigkeiten per E-Mail.

Das könnte dich auch interessieren:

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Abbrechen

Kontakt

UND Generationentandem
Offenes Höchhus
Höchhusweg 17, 3612 Steffisburg
und@generationentandem.ch
079 836 09 37
UND-Telefon (Mo–Fr, 8–17 Uhr)

Informiere dich!

Medienmitteilungen
Medienspiegel
Konzept
Projekte
Partner

Sei dabei

Mitmachen
Spenden
Mitglied werden
Magazin bestellen
Magazin verschenken
UND-Tasche bestellen

Folge uns!

UND in den Sozialen Medien
Newsletter
Facebook
Instagram
Youtube
Soundcloud

Stadt Thun

Beisheim Stiftung

Intern | UND Generationentandem © 2026 | Impressum & Datenschutz
Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}