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Wer ist mehr wert, Mensch oder Tier?

Wer ist mehr wert, Mensch oder Tier? Eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage, welcher sich die vier UND-PhilosophInnen widmen.

Mittwoch, 24. Januar 2018 Fritz Zurflüh (71)Katharina Pfanner (65)Mateus Marty
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Mensch oder Tier? – Bild: Pixabay

Pragmatische Verantwortung

Fritz Zurflüh (63)

«Nutzen ja, aber in Respekt und Dankbarkeit», findet Fritz Zurflüh.

Es ist eine Tatsache, dass ich als Mensch materiell immer auf Kosten von anderen Kreaturen lebe. Für mich sind sowohl Pflanzen wie auch Tiere geschwisterliche Geschöpfe. Trotzdem habe ich kein Problem, mich von ihnen zu ernähren – solange die Produktionsformen ihnen ein gutes Leben erlauben. Hier haben wir grossen Handlungsbedarf! Leider! Klar ist auch, dass wir aus ernährungspolitischen und ökologischen Gründen den Fleischkonsum dringend reduzieren müssen. Ich wuchs auf einem kleinen Emmentaler Bauernhof auf. Kühe, die meinem Vater lange dienten, begleitete er in den Schlachthof und wartete bei ihnen, bis der Metzger sie getötet hatte. Nutzen ja, aber in Respekt und Dankbarkeit! Ich kann auch heute diesem würdigen Pragmatismus viel abgewinnen. Vergangene Welten, leider! Wie könnte heute ein verantwortungsvoller Pragmatismus aussehen – einer, der sich von all den extremen Fundamentalismen rund um die Ernährung distanziert? ☐

Naturbeherrschung

Mateus Marty (31)

«Wir sind bei der Tierhaltung nur auf Profit bedacht», kritisiert Mateus Marty.

Wir Menschen sind aufgeklärte Wesen – zumindest denken wir das. Noch nie hatten die Menschen so viel Wissen über die Auswirkungen ihres Handelns. Die Tiere sind heute Objekte totaler Ausbeutung durch den Menschen. Diejenigen Tiere, die einen Nutzen bringen, werden gezüchtet und vermehrt – wie Kühe, welche ein Leben lang künstlich schwanger gehalten werden, um mir dann ein köstliches Fondue zu ermöglichen. Tiere, die früher keinen Mehrwert gebracht haben, starben aus natürlichen Gründen. Heute ist die Nutztierhaltung exzessiv auf Profit bedacht. Wir müssen uns auseinandersetzen mit unseren Fortschrittszwängen und Verhaltensmustern und dürfen nicht denken, es gebe keine Alternative zu den heutigen Verhältnissen. An die Stelle der befreienden Aufklärung aus der Unmündigkeit ist das wirtschaftliche Interesse getreten. Den Wert der Tiere erachte ich als vielschichtig und ein direkter Vergleich mit dem Menschen ist
schwierig. ☐

Äpfel und Birnen

Katharina Pfanner (57)

«Unser menschliches Gewissen regt uns an, Sorge zu tragen», reflektiert Katharina Pfanner.

Etwas irritiert mich an der Frage. Ist es der Ausdruck «mehr wert sein» oder ist es der Vergleich, der darin steckt? Seit meiner Schulzeit weiss ich, dass Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen sind! Eine bekannte Lehrer-Weisheit, meist aus dem Mathematikunterricht.
Mich dünkt, sie passe gut bei der Frage nach dem Mehr-oder-weniger-Wert und dem Vergleich von Mensch und Tier: Diese beiden lassen sich nicht vergleichen. Menschen und Tiere sind wertvoll. Allerdings gibt es einen grossen Unterschied: Der Mensch hat ein Gewissen. Er kann sein Tun überdenken und sein Handeln verändern. Darum steht er in der Verantwortung für das, was er tut oder leider zu oft nicht tut, gerade auch Tieren gegenüber. Unser Gewissen ist eine innere, beratende Instanz. Sie unterstützt uns in Verbindung mit der Fähigkeit zu denken im verantwortungsvollen Handeln. So sind wir angehalten, zu allen Geschöpfen Sorge zu tragen, seien es Tiere – oder auch Äpfel und Birnen. ☐

Wie fühlt sich die Sau?

Zoé (17)

Zu dieser Frage öffnen sich für mich noch viel mehr Fragen: Wer bin ich, dass ich über die Wichtigkeit und den Wert eines Lebens urteilen kann? Wie soll ich wissen, wie eine Sau sich fühlt, wenn ich mir nicht einmal über meine eigenen Gefühle ganz klar werde? Wir bezeichnen Dinge wie Intelligenz und Mitgefühl als menschlich. Doch woher wissen wir, dass Tiere nicht über ebensolche Fähigkeiten verfügen? Der Mensch hat sich das Tierreich untertan gemacht. Es geht es also längst nicht mehr um den Wert eines Lebewesens, sondern um die Überlegenheit des Stärkeren. Genannt wird dieses Phänomen Rangstreben, und es ist menschlich wie auch tierisch. In erster Linie aber schlicht und einfach instinktiv. Schlussendlich ist der Mensch dem Tier viel ähnlicher, als er denkt, davon bin ich überzeugt. Und genau aus diesem Grund sollten wir dringend mal unsere Werte und unser Handeln überdenken. Ein wichtiger Punkt ist für mich dabei der Fleischkonsum. ☐

Das Leben wirft viele Fragen auf. In der Rubrik Philoso4en beziehen jeweils vier AutorInnen Stellung zu einer davon.

Beitrag von:

Fritz Zurflüh (71)

Erfahrungen in Personal-/Organisationsfragen, leidenschaftlicher Dialogisierer zu Un-/Sinn unseres Denkens und Tuns.

Katharina Pfanner (65)

ist aktuell Projektassistenz bei der Denkmalpflege. Sie liebt Brocantes, braucht gern Hände, Füsse und den Kopf und mag ab und zu nur sitzen und schauen.

Mateus Marty

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