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Das Tandem findet zur Tasche

Beim Projekt «Tasche» haben viele junge und alte Menschen mitgedacht und erfolgreich zusammengearbeitet – bei der Entwicklung des Logos, der Marktforschung, der Evaluation und am Ende sogar bei der Produktion in einer Thuner Manufaktur. Die Freude ist gross: Eine augenfällige, rassige UND-Tasche ist ab sofort in und um Thun mit ihren BesitzerInnen unterwegs.

Donnerstag, 06. Mai 2021 Marianne Scheuter (71)Hans-Peter Rub (77)
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Tasche bestellen? Hier.

Was entsteht denn da? Die UND-Taschen! – Bild: Hans-Peter Rub

Von der Idee zum Produkt

Seit zwei Jahren spukte die Idee einer eigenen Tasche für UND Generationentandem immer mal wieder durch die Köpfe der Teammitglieder. Für den Auftritt des Vereins in den Social Medias hat Jorina (17) im Spätherbst 2020 ein sehr eingängiges Logo für den Verein entwickelt. Das Bild mit zwei Menschen auf einem Tandem kam so gut an, dass sogleich ein Sticker produziert wurde und das Logo nun auch auf den Flyern und im Magazin zu sehen ist. Damit rückte auch die Idee der Tasche wieder in den Vordergrund und Marianne (66) übernahm Vorabklärungen bei verschiedenen Lieferanten für Geschäftsstelle und Vorstand. 

Die Frau hinter dem Logo

Jorina (17) hat während ihrer letzten zwei Schuljahre die Kunstklasse an der Progymatte in Thun besucht. Vom damaligen Lehrer und Vereinsmitglied Hansruedi Käppeli erhielt die Klasse immer wieder Gestaltungsaufträge, auch für das Magazin von UND Generationentandem. Die Idee, generationenverbindend unterwegs zu sein, habe sie sofort überzeugt und heute arbeitet sie – trotz Lehre als medizinische Praxisassistentin – regelmässig als Illustratorin, Fotografin und Autorin im Verein mit. Gerne setzte sie sich hinter den Auftrag, ein Logo für die Auftritte in den Social Medias zu entwickeln. 

Jorina Scheidegger: Zeichnen als Ausgleich zum Beruf.

Für erste Skizzen setze sie sich jeweils mit Bleistift und Farben an den Tisch und brütete verschiedene Ideen aus. Für sie war schnell klar, dass der Austausch, die Zusammenarbeit und die Balance von Jung und Alt sichtbar werden müssen. Was würde sich da besser eignen als ein Tandem mit zwei Menschen, die gemeinsam in die Pedale treten? Auch der von ihr entwickelte rote Schriftzug passt perfekt ins Bild, verbindet die zwei Räder. Der Entwurf gefällt. Danach folgt die Feinarbeit mit Filzstiften, das definitive Bild, das Jorina am Ende mit dem Programm Adobe auch am Computer bearbeitet. Dieses digitalisierte Bild wird dann auch die Grundlage sowohl für den Sticker als auch für die spätere Folienherstellung beim Siebdruck. Ein gelungenes Werk, auf das Jorina mit Recht stolz ist. 

Ein augenfälliges Logo: Gemeinsam auf dem Tandem unterwegs. – Zeichnung: Jorina Scheidegger

Mit ihrem pfiffigen Logo hat Jorina ins Schwarze getroffen und die Idee «und» Generationentandem professionell umgesetzt – Jung und Alt gemeinsam unterwegs.

Wie viele Taschen dürfen’s sein?

Die ursprüngliche Idee, die Taschen den  ReferentInnen an Podien und Generationentalks zu verschenken, wird sehr schnell erweitert. Es wäre doch wunderbar, wenn die Vereinsmitglieder auch solche Taschen beziehen und sie auch am Generationenfestival angeboten werden könnten. Deshalb werden bei verschiedenen Produzenten Offerten für 100, 300 und 500 Stück für Taschen in Bio- und Fairtrade-Qualität eingeholt. 

Schliesslich wählt der Vorstand einen regionalen Anbieter – das Atelier Margrit von Pascal Eichenberger (35) in Thun. Pascal druckt im traditionellen Handsiebdruckverfahren und achtet auf nachhaltige Materialien – sowohl bei den Textilien als auch bei den verwendeten Farben. Sozialinstitutionen gewährt er einen Preisnachlass von 10 Prozent.

Kluge Finanzierung gefragt

Im Budget des Vereins ist kein Taschendruck vorgesehen und ein Geheimkässeli ist nicht vorhanden. Die Geschäftsstelle wagt den Versuch der Finanzierung via Vorbestellungen durch die Mitglieder. Ein Modell der bedruckten Tasche wird – von Jorina natürlich – gezeichnet und kann gegen Spende bestellt werden. 

Eine trendige Stofftasche -Design: Jorina Scheidegger
Anmächelig: Werbung für das neue Produkt. – Zeichnung: Jorina Scheidegger

Und es ist geglückt – nach doch etwas bangem Warten von allen Beteiligten treffen so viele  Bestellungen ein, dass der Auftrag erteilt werden kann.

Es gilt ernst – heute wird gedruckt

Marianne, Daniel und der Fotograf Hans-Peter (72) werden von Pascal Eichenberger im Atelier Margrit herzlich empfangen. Im alten Gebäude an der Unteren Hauptgasse 13 betrieb schon Pascals Grossvater eine Sattlerei. In seinen jungen Jahren startete er als Autosattler, später führte er Sattlerarbeiten fürs Militär, für die Pferdebetriebe, für den Fulehung, aber auch für viele Privatpersonen aus.

Das Atelier Margrit: Herzlicher Empfang. – Foto: Hans-Peter Rub

Überall sind noch Bilder oder Werkzeuge aus dieser Zeit zu sehen. Daneben sind die Wände mit Drucken von Pascal geschmückt. Als gelernter Polygraf bedruckt er hier seit 2015 im traditionellen Handsiebdruckverfahren «fast alles, was aus Stoff gemacht ist» und Spezialpapiere. Er fertigt auch besondere Drucke mit Gold- oder Metallfarben. Dabei legt Pascal grossen Wert auf langlebige Ergebnisse, nachhaltige Produktion und nach Möglichkeit bio-zertifizierte Materialien. Mit seiner kleinen Manufaktur hebt er sich von der Massenproduktion ab und kann individuell auf die Wünsche der KundInnen eingehen. In Zukunft würde er gerne Druck-Workshops für kleinere Gruppen anbieten.

Pascal Eichenberger: Spezialist für den Handsiebdruck. – Foto: Hans-Peter Ruf

Am Vorabend hat Pascal die Siebe belichtet und auf dem Druckkarussell fixiert. Nach der Vorlage von Jorina wurden für die beiden Farbauszüge je eine Schablone hergestellt. Dort, wo keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des feinen Siebes jetzt farbundurchlässig.

Die zwei Farben sind angemischt und in einer Ecke liegt ein grosser Berg von noch «farblosen» Taschen bereit. Das Siebdruckkarussell und die Trocknungsanlage sind startklar.

Bei einem 2-farbigen Druck sind drei Arbeitsgänge nötig – erster und zweiter Druck mit Zwischentrocknung und danach die Fixierung durch Erhitzen im Trockner. Pascal verwendet nur wasserbasierte Farben, die er aus Pigmenten selber präzise anmischt. Diese enthalten im Gegensatz zu üblichen Farben (Plastisol) keine Weichmacher und deshalb sind die bedruckten Textilien sehr langlebig und überstehen jede Wäsche bis 60 Grad. Das bedeutet aber auch, dass wir zügig arbeiten müssen, weil die Farbe im Sieb schnell eintrocknet. Pausen nicht erlaubt – jeder Auftrag muss ohne Unterbrüche durchgezogen werden.

Bereit für den Farbauftrag: Die Vorlagensiebe auf dem Karussell. – Foto: Hans-Peter Rub

Auf die Plätze, fertig, los

Daniel zieht die ersten Taschen nach Anleitung über die beleimten Arbeitsplatten, richtet sie präzise aus, streicht den Stoff flach und das Karussell dreht sich um eine Station weiter zu Pascal, der jetzt die rote Farbe aufträgt und mit dem breiten Gummirakel die Farbe mehrfach ins Sieb verstreicht.

Die Farbe auftragen: Auch Daniel wagt einen Versuch. – Foto: Hans-Peter Rub

Die erste Tasche – mit den roten Anteilen des Logos – wird sichtbar. Das Karussell dreht weiter und die Taschen erhalten beim zweiten Sieb ihre schwarze Farbe «einmassiert». Das Ergebnis überzeugt – exaktes Logo, leuchtende Farbe – die Begeisterung der AtelierbesucherInnen ist gross.

Die erste von 500: Die Trocknungsanlage gibt die erste Tasche frei. – Foto: Hans-Peter Rub

Sofort landen die Taschen jetzt auf dem Fliessband der Trocknungsanlage. Und die nimmt’s gemütlich – drei Minuten benötigt jede Tasche, bis die Farbe fixiert ist. Schneller geht nicht! 

«Das gehört eben zur Handarbeit, zum traditionellen Handwerk – Jufle bringt gar nichts.» 

Pascal Eichenberger

Gleichwohl können Pascal und sein Assistent Daniel nicht bummeln. Jeder Druck muss kontrolliert sein, jede Tasche korrekt ausgerichtet, stetiges Weiterarbeiten ist gefragt und die Aufmerksamkeit darf nicht nachlassen. 

Pascal und Daniel: kurze Pause erlaubt. – Foto: Marianne Scheuter

Am Ende des Nachmittags sind 120 Taschen bereit für die Auslieferung. Pascal wird sicher noch zwei Tage alleine am Karussell arbeiten und demnächst wird er die 500 fertigen «und»-Taschen an der Schlossmattstrasse abliefern.

Die Tasche schafft Verbindung

Das gemeinsame Strampeln auf verschiedenen Tandems hat sich gelohnt — wir haben ein individuelles wunderschönes Produkt und viele wertvolle Begegnungen und Erfahrungen sammeln können.

Ich möchte auch eine
Die Taschen können laufend bestellt werden und sind ab dem 10. Mai im UND-Büro abholbereit.

Bestellung: Melde die gewünschte Anzahl Taschen an d.kobel@generationentandem.ch und bezahle deinen ausgewählten Betrag (Richtpreis: 20 Franken pro Stück) an: CH69 0870 4045 8451 5910 9. UND Generationentandem, Schlossmattstrasse 10, 3600 Thun

Et voilà: eine neue Tasche für den Frühling. – Bild: Martin Scheuter

Beitrag von:

Marianne Scheuter (71)

Kreativ, neugierig, weltoffen – den Menschen, der Natur und der Kunst zugewandt – vielseitig unterwegs.

Hans-Peter Rub (77)

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