Das ist Sofia. Sie macht die schönsten Nahaufnahmen – egal ob im Foodbereich, beim Abwasch, an der Murmelibahn oder auf dem Generationenmärit. Wenn Sofia fotografiert, fängt sie jedes Detail ein und macht sichtbar, wie schön die kleinen Momente sind.
Am Sonntagmittag schaut Sofia, eine unserer Fotograf:innen, beim Kinderschminken vorbei – dort, wo seit Freitagabend fast durchgehend lange Warteschlangen normal sind. Kein Wunder also, dass auf dem Gelände überall Kinder mit Tigergesichtern, Blümchen auf der Wange oder Marienkäfer-Punkten herumhüpfen.
Fast egal, wann man ins Helfer:innenbüro schaute – da sass Theresa Lippert. Sie wusste, wer wo im Einsatz war, wo gerade jemand fehlte, und wenn nötig, sprintete sie übers Gelände, um Helfer:innen von A nach B zu verschieben.
Theresa kommt übrigens aus Deutschland. Für acht Wochen ist sie in der Schweiz – und hat sich entschieden, ihr Praktikum bei UND Generationentandem zu machen. Ein absoluter Glücksfall! Was hätten wir bloss ohne sie gemacht während dem Generationenfestival?
Am Sonntagmorgen dann die Frage – zuerst im Spass, dann ganz ernst: «Gell, nächstes Jahr bist du wieder dabei?» Wir hoffen schwer.
Auf dem Seefeldareal gibt es neben dem Roten Platz dieses eine Gebäude: nicht besonders hoch, aber perfekt, um die Menschenmenge vor der Aussenbühne zu fotografieren. In den letzten Jahren durften wir nicht mehr hinauf – umso mehr freut es uns, dass es dieses Jahr wieder möglich war. Und die Fotos? Einfach phänomenal.
Egal ob klassisches Klavier, akustischer Pop, Slam Poetry oder ein Auftritt von Forever Tuesday, der Band der Musikschule Region Thun – eines bleibt gleich: Der Eisbär auf der Innenbühne ist immer dabei.
Das ist Mehmet. Von Mittwoch bis Sonntagabend war er mit der Kamera unterwegs und fing die besonderen Momente ein: Gespräche, Begegnungen, kleine Szenen. Nach einer Runde über das Gelände kehrte er ins Redaktionsbüro in der Villa Lüthi zurück, bearbeitete die Fotos und schickte sie ins Team – so waren sie in kürzester Zeit bereit zur Veröffentlichung.
Am Generationenfestival kommt natürlich kein Wegwerfgeschirr zum Einsatz. Deshalb sind ständig Helfer:innen damit beschäftigt, das Geschirr aus dem Foodbereich wieder einsatzbereit zu machen. Eine unsichtbare – aber unverzichtbare – Arbeit.
… oder mitten in der Stadt Thun? Auch in diesem Jahr waren wieder viele Helfer:innen zum ersten Mal dabei – und fast alle haben mindestens einmal gesagt: «Das ist ja wunderschön hier.» Und ja, das ist es.
Ja, man hörte sie schon früh am Morgen – die Tiere vom Erlebnishof Hatti. Aber süss waren sie halt trotzdem. Hier eine Ziege beim wohlverdienten Zmittagessen.
Das ist Ruth. Ruth verpflegte die 200 Helfer:innen, die sich am Generationenfestival 2025 engagierten – und das trotz Hexenschuss. Ihr Curry: einfach fantastisch.
Mit 4000 Menschen hatten die Organisator:innen definitiv gerechnet – alles darüber hinaus galt eher als Wunschdenken. Doch am Sonntagmittag melden die Zähler:innen an den Eingängen: Wir haben die 5000er-Grenze geknackt!
Tinu Heiniger kam – und begeisterte. Auf seine ganz ruhige Art. Nach seinem Auftritt wirkte das ganze Gelände entspannt, die Stimmung noch ein Stück gemütlicher.
Wer bringt an einem Sonntagmorgen – also um 11 Uhr – mehr als 600 Menschen aufs Festivalgelände? Natürlich Tinu Heiniger. Der Liedermacher begeistert – vielleicht nicht mehr alle Generationen, aber das macht nichts. Wie eine Besucherin sagte: «Diese Leute waren schon früher Fan von ihm – und sind nun mit ihm alt geworden.» Ein besonderer Moment.
Kann das gut gehen? Natürlich. Professor Bummbastic hat alles im Griff – das Feuer genauso wie das Publikum. Die «Ohs» aus der vordersten Reihe sind einfach so süss.
Theoretisch fällt Professor Bummbastic wohl unter «Kinderprogramm». Aber niemand kann behaupten, dass Eltern und Grosseltern in der Alten Turnhalle nicht mindestens genauso fasziniert von seinen Experimenten waren.
Das ist Brigitte. Sie begrüsst die Besucher:innen an der Mittleren Ringstrasse. Ihr hundertster Gast heute: Tinu Heiniger. Ein kleiner Fanmoment – nur schade, dass der Künstler keine Zeit für einen kurzen Schwatz hatte.
Das Generationenfestival in Thun verbindet Musik, Diskussionen, Tiere, Murmelibahn und Begegnungen. Der zweite Tag zeigte, wie breit die Zugänge sind – von Kinderschminken bis Roberto Brigante.
Zum Lesen: Hier.
Die ersten Gäste schlagen ihre Zelte auf und bleiben gleich über Nacht. Damit die Tiere des Erlebnishofs Hatti nicht unnötig oft die Reise von Aeschi machen müssen, übernachten sie ebenfalls auf dem Festivalgelände – so sind Begegnungen mit den Bauernhoftieren auch am dritten Tag des Generationenfestivals möglich.
«M-O-E – mit zwei Pünktli und einem T» spricht in ihrem Bühnenprogramm «Begegnungszone» über Hunde, Lieder von bekannten Popsänger:innen und Beziehungen – und begeistert, wie immer.
… meinte Hans-Peter Rub, unterwegs als Fotograf am Generationenfestival, nach dem Auftritt von Lucky Wüthrich. Dem stimmten nicht nur viele Besucher:innen zu – auch unter den Helfer:innen gehörte Lucky Wüthrich wohl zu den beliebtesten Künstler:innen. Neben Tinu Heiniger, versteht sich.
Wenn man eifachBEN auf Spotify oder einer anderen Musikplattform hört, erwartet man wohl einen spassigen, aber eher durchschnittlichen Mundartmusiker aus Bern. Doch live legt der Thuner richtig los: Starke Stimme, toller Draht zum Publikum.
Seine Musik auf Spotify: lohnt sich.
Seine Musik live: LOHNT SICH!
Ruhig, aber kräftig, emotional und bestimmt: Das war Sanaë auf der Innenbühne. Ein besonderes Highlight war ihre Akustikversion von «Craving»: «Clock is ticking all the time, feels like wasting all my life.»
Ein kleines Mädchen wirft ihre Kollekte ein – das ist das, was das Generationenfestival trägt. Denn neben den Festivalbändeli ist UND Generationentandem auch auf Kollekte angewiesen. Jeder Beitrag hilft, das Festival möglich zu machen.
Voller Faszination: Julia Leon hat kleine Fans – und natürlich auch viele grosse, die sogar dem Regen trotzten, der mitten im Auftritt dann halt doch noch kam …
Auf den schönen Hund angesprochen, erklärt sein Besitzer: «Bei Hunden ist Beziehung extrem wichtig. Man sollte viel investieren – und es kommt alles direkt zurück.» Eigentlich gar nicht so verschieden von zwischenmenschlichen Beziehungen. Spannend: Seine Frau betreut hier selbst einen Märitstand. Solche spontanen Begegnungen machen den Reiz des Generationenfestivals aus – Geschichten, Gespräche, schöne Momente überall.
… spazierten nun schon durch diesen Eingang. Nein, natürlich nicht ganz – wir haben schliesslich zwei Eingänge. Seit Freitag, 17 Uhr, zählt das Generationenfestival 2025 nun aber bereits mehr 3500 Besucher:innen. Der Höhepunkt: Beim Auftritt von Roberto Brigante waren ungefähr 600 Menschen gleichzeitig auf dem Platz – insgesamt 1000 Menschen auf dem Areal.
Im Foodbereich haben wir bereits fast doppelt so viel Essen und Getränke ausgegeben wie im letzten Jahr. Ob die Menschen einfach mehr essen und trinken? Oder liegt’s an den legendären Pommes und der feinen Kürbissuppe? So oder so: Der Appetit am Generationenfestival ist ungebrochen.
Am Märitstand von Mina Kosmos können Männer – und auch Frauen – testen, wie sich verschiedene Schmerzstufen während der Periode anfühlen. Doch es bleibt nicht nur bei diesem Erlebnis: Mina Kosmos informiert über Zyklusgesundheit und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung rund um weibliche Gesundheit.
600 Menschen auf dem Roten Platz – dank Roberto Brigante – und mindestens weitere 400 auf dem Generationenmärit. Verrückt, dass auf diesem Areal überhaupt so viele Menschen Platz finden! Natürlich mussten wir aufs Dach steigen, um diese Menschenmengen festzuhalten.
Der Räuber Hotzenplotz, gespielt vom Puppentheater Chnopf, hat die Bühne erobert – und das Publikum gleich mit. Das Stück ist gespielt, die Kinder begeistert – und die Erwachsenen sowieso.
Mitten zwischen Schafen, Ziegen, Hühnern und Hähnen erzählt Christina Thalmann vom «mobilen Hof» am Generationenfestival: Kinder sollen die Tiere hautnah erleben und so eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Gerade heute, wo Bauernhoftiere oft weit weg sind, ist das besonders wertvoll.
Und gefällt das den Tieren? Christina lacht – und ja, wie man sieht, sind sie entspannt und zufrieden. Wichtig sei die Ruhezone als Rückzugsort. Besonders die Ziegen suchen aber gern den Kontakt.
Dieser Kuchen entstand in der Küche unseres Begegnungszentrums – wie alle Kuchen, die am Generationenfestival verkauft wurden. Gebacken wurden sie im Rahmen der sozialen Gastronomie, die wir im Offenen Höchhus betreiben.
… da ist der Erlebnishof Hatti nicht weit. Nachdem die Ziegen, Hühner und Schafe im letzten Jahr für so viel Begeisterung sorgten, war klar: Auch dieses Jahr sind sie wieder dabei – und zwar gleich an zwei Tagen! Das Beste: Wenn das Wetter mitspielt, übernachten die Tiere sogar auf dem Gelände.
So heisst einer der Stände auf dem Weg der Demokratie – heute betreut von Fritz Zurflüh. Immer wieder bleiben Interessierte stehen, kleben, diskutieren. Sein Fazit bisher: «Es sind nicht unglaublich viele Gespräche, aber die, die ich habe, sind sou guet.»
Am Infostand von UND Generationentandem fürs Begegnungszentrum Offenes Höchhus sitzen Jung und Alt zusammen – tief über die Basteltische gebeugt – und knüpfen Begegnungsbändeli. Die Idee dahinter: Wer ein Bändeli macht, tauscht es später mit einer anderen Person aus. So entstehen kleine Zeichen der Begegnung. Hier ist gerade Maurice, Zivi bei UND Generationentandem, im Einsatz.
… alle Engagierten im Foodbereich. «Seid ihr bereit für den Ansturm?», wurden die Verantwortlichen gegen 11.15 Uhr gefragt. Der Ansturm kam – und er wurde souverän gemeistert. Dank der grossartigen Vorbereitung aller Engagierten im Foodbereich.
Das ist Amina. Sie zaubert kleine Kunstwerke in Kindergesichter. Am meisten Freude bereitet ihr der Moment, wenn sie den Kindern den Spiegel hinhält – und deren Augen vor Glück strahlen. Besonders beliebt: Glitzer. Aminas Hände funkeln schon selbst wie ein Regenbogen. Gerade wählt ein Mädchen ein Muster im Stil der Eisprinzessin – und Amina ist wieder voll im Einsatz.
Perfekter Sound zum Tanzen – das beweisen die Menschen in der ersten Reihe vor der Aussenbühne. Aber auch ideal, um dabei Pommes, Chili sin Carne oder eine Kürbissuppe zu geniessen. Der Rote Platz ist voll, die Musik steckt an, die Stimmung: unübertroffen.
Ein Blindenhund nach seinem Auftritt.
Wir lernen von ihm: Pausen während und nach der Arbeit sind wichtig!
Am Generationenfestival 2024 waren die Hunde der Blindenführhundschule Liestal ein grosser Hit. Deshalb haben wir uns entschieden, in diesem Jahr die Arbeit der Ausbildner:innen noch näher zu zeigen. Drei Blindenführhunde-Instruktor:innen demonstrierten, wie die Hunde arbeiten.
Noch bevor der Markt offiziell um 10 Uhr eröffnet wurde, war das Leben bereits da. Der Stand der Solina stand schon kurz nach 8 Uhr bereit, und nach und nach füllten sich die Reihen mit den anderen Standbetreuer:innen. Erste Gespräche, Lachen und Begrüssungen – der Märit erwachte früh.
Gitarre, Akkordeon und schöne Stimmen: Traliwatsch begrüsst die ersten paar Hundert Besucher:innen auf dem Roten Platz.
Wusstet ihr? Auf Berndeutsch bedeutet Traliwatsch ein dummer, unbedachter, leichtsinniger Mensch.
«Empfohlener Mindestbetrag: 20 Franken» – so steht es auf den Festivalbändeli-Plakaten. Ein Bändeli kostet also mindestens 20 Franken, für Kinder ist es gratis. Wer möchte, kann auch mehr bezahlen.
Hintergrund des Aufrufs: Das Generationenfestival verursacht für den Verein Kosten von fast 150’000 Franken. In diesem Jahr ist die Vorfinanzierung weniger solide als in den Vorjahren.
Darum setzen die Veranstaltenden auf die Unterstützung durch den Kauf der Festivalbändeli sowie mit Beiträgen an die Kollekte. Ohne diese Beiträge – und ohne die fast 200 Helfer:innen – wäre das Festival nicht möglich.
Das ist Rebecca, hier zusammen mit ihrer Mutter fotografiert. Sie ist Teil des Redaktionsteams am Generationenfestival und unterwegs, um für jene Menschen zu berichten, die nicht teilnehmen können. Bereits hat sie mit vielen Helfer:innen und Märitstandbetreuer:innen gesprochen. Ihre neueste Reportage «Mehr als ein Märit» findet ihr hier.
Das Festivalareal am Generationenfestival von UND Generationentandem ist immer schön – aber am Abend, wenn es dämmert oder bereits dunkel ist, entsteht eine ganz besondere Stimmung.
Ein Highlight unter Highlights – da störte es nicht einmal, dass sie 20 Minuten überzogen: Mit mächtigen Beats rissen mau 3 und ndlight um 20 Uhr die Aussenbühne mit. Die Hip-Hop-Künstler brachten die Menge in Bewegung – selbst jene, die mit dieser Musik sonst wenig anfangen können. Spätestens beim Kopfwippen waren alle auf dem Roten Platz dabei.
… auf dem Weg der Demokratie. Nachdem fast 200 Schüler:innen den Weg der Demokratie kurz vor dem Generationenfestival abgelaufen sind, sind nun die Festivalbesucher:innen an der Reihe. Die Stationen sind über den Generationenmärit verteilt: An sieben Posten können sie selbst ausprobieren und mit den Standbetreuer:innen ins Gespräch kommen. Die Strategie von Rachel Nunez, um Interessierte an den Stand «Wohin soll unser Geld?» zu locken: «Möchten Sie 1000 Franken ausgeben?»
Volle Innenbühne, sanfte Töne: Singer-Songwriter Sam Blaser – nach Gusti Pollak und Irina Mazza der zweite Künstler auf der Innenbühne – verzauberte das Publikum mit einer sanften, verträumten Stimmung. Das Highlight: seine Performance von «Bar in Turku».
Bereits zum zweiten Mal moderieren Luc Marolf (20) und Heidi Bühler-Naef (72) das Generationenfestival. Das Duo ist einfach sympathisch – dem würde wohl niemand widersprechen. Wenn sie das nächste Mal auf der Bühne stehen: Schenkt ihnen einen besonders lauten Applaus!
Der Rote Platz, der Generationenmärit, die Innenbühne – alle Bereiche des Generationenfestivals beginnen sich zu füllen. Kinder rennen umher, mit Begegnungsarmbändeli vom Infostand des Begegnungszentrums Offenes Höchhus oder mit bunt geschminkten Gesichtern. Menschen aller Generationen beugen sich interessiert über die verschiedenen Märitstände, Musikliebhaber:innen lauschen den vielfältigen Klängen. Ein wunderbar gemütlicher Start ins siebte Generationenfestival von UND Generationentandem.




















































