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Jung und Alt müssen sich mögen

Gutes Zusammenleben von Jung und Alt in speziell gebauten und konzipierten Siedlungen braucht neben zündenden Konzepten vor allem funktionierende Beziehungen unter den Nachbarn, egal zu welcher Generation diese gehören. Das neue Age-Dossier 2020/2 zeigt Grundlagen und Fakten auf.

Freitag, 20. November 2020 Heidi Bühler-Naef (72)
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Generationenwohnen?! Die einen setzen grosse Fragezeichen: Will ich das? Kommt das gut? Muss ich das? Die anderen sind begeistert und schreiben hinter ihre Vorstellungen lauter Ausrufezeichen: Für einander da sein! Einander helfen! Einander pflegen! Gemeinsame Räume nutzen! Ressourcen sparen! 

Das druckfrische Age-Dossier – 2020/2 «Generationenwohnen – Wohnen heisst Nachbarschaft» der Age-Stiftung stellt die entscheidenden Fragen: Was kann man von intergenerationeller Nachbarschaft erwarten, was nicht? Die Antworten können im überzeugend aufbereiteten Dossier nachgelesen werden. Überzeugend aufbereitet, da die Publikation – obwohl gedruckt – wie eine interaktive Website funktioniert: Links auf Referenzprojekte und Hinweise für Downloads von Projektbeschrieben fügen sich grafisch ansprechend in den Text und machen das Dossier zu einem farbigen Parcours durch Beispiele von in der Deutschschweiz realisierten intergenerationellen Wohnformen. 

Im Fokus stehen einzelne Siedlungen, die von Privaten geplant, gebaut und verwaltet werden, nicht aber ganze Quartiere, die in den Aufgabenbereich von Gemeinden fallen. Das Dossier fasst aufgrund praktischer und organisatorischer Erfahrungen grundlegende Voraussetzungen und Konzepte für intergenerationelle Nachbarschaft zusammen.

Gemeinsam erlebte Geschichten schaffen gute Nachbarschaft – Bild: UND

Beziehung unter Nachbarn ist entscheidend

Funktionierendes Generationenwohnen steht und fällt mit gut-nachbarschaftlichen Beziehungen. Ob diese zwischen Alt und Jung bestehen, ist weniger wichtig, als dass die Nachbarn für einander Sympathie empfinden. Die Geschichten, die man gemeinsam in langen Jahren am selben Ort durch- und erlebt hat, bestimmen eine Verbundenheit, die dann ganz informell in gegenseitige Hilfsbereitschaft münden kann: man hilft sich mit Kleinigkeiten aus oder erledigt Reparaturen. Solche Nachbarschaftshilfe ist als Form der Wertschätzung für nette Nachbarn zu verstehen, ohne weitere Verpflichtung. Funktioniert dies zwischen Alt und Jung – umso besser für das Generationenmiteinander!

Nachbarschaftshilfe als Form der Wertschätzung – Bild: Noemi Porfido

Generationenwohnen gelingt aber nur, wenn die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Altersgruppen gut, bereichernd und stabil sind. Begegnungsräume sind dafür unabdingbar.  Ein Restaurant etwa oder ein Laden bieten allen Raum für ein spontanes Zusammentreffen oder einen kurzen Austausch. So hat auch ein alleine lebender Mensch Gelegenheit zu Kontakten und fühlt sich in der Gemeinschaft aufgehoben. Ein gegenseitiger Nutzen in Form von Pflege- oder Betreuungsaufgaben kann hinzukommen, ist aber in der Praxis seltener anzutreffen als ursprünglich beabsichtigt. Die älteren Menschen, die sich für diese Wohnform entscheiden, sind mehrheitlich fit und nicht pflegebedürftig. Sie sind unternehmungslustig und möchten sich nicht regelmässig verpflichten. Die jüngeren Menschen mit kleinen Kindern suchen verlässliche Betreuungslösungen. 

Wer Kontakträume plant, macht Beziehungen möglich

Age-Dossier 2020/2

Rahmenbedingungen schaffen

Wohnmodelle für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen erfordern eine Vielfalt an Arten und Grössen von Wohnungen. Die Gemeinschaft soll ja über lange Jahre, in denen sich die Ansprüche möglicherweise ändern, erhalten bleiben. 

Geeignete Kommunikationsmittel sind ebenso entscheidend für das Gelingen. Es beginnt bereits bei der Wohnungsausschreibung: Für Jüngere mag eine Online-Bewerbung für eine Wohneinheit passend sein. Für ältere, künftige Nachbarn eignen sich eher Lokalpresse, Vereine oder persönliche Ansprache, denn meist ist das vertraut bleibende Umfeld entscheidend für einen Umzug.  

Stehen die Nachbarschaften fest, braucht es nachbarschaftliche Netzwerke. Idealerweise sollten diese bereits vor dem Einzug entstehen. Offizielle Verantwortliche, wie eine Trägerschaft, oder Teilverantwortliche von Kerngruppen (Garten, Haustechnik, Gemeinschaftsräume) können diesen Part übernehmen und das nachbarschaftliche Zusammenleben organisieren und reflektieren. Es geht aber auch viel informeller: Eine für einen Teilbereich verantwortliche Person bringt Menschen mit ähnlichen Interessen oder Bedürfnissen zusammen. Hauptsache, das Zusammenleben bleibt für alle im gewünschten Ausmass lebendig, attraktiv und die Menschen fühlen sich in der gewählten Gemeinschaft zuhause und integriert.

Generationenwohnen – Utopie oder Mehrwert – Bild: UND

Generationenwohnen bei UND Generationentandem

«und» Generationentandem führte dazu am 28. Oktober 2020 ein Podiumsgespräch «Generationenwohnen: Utopie oder Mehrwert» durch, das auf der Website nachverfolgt werden kann
(https://www.generationentandem.ch/live/forum/events/generationenwonen-utopie-oder-mehr-wert). 

Beitrag von:

Heidi Bühler-Naef (72)

Bücher, Bilder, Berge, Bündner Birebrot machen ihr Leben aus! Bei UND Generationentandem ist sie im Vorstand, leitet das Event- und Kommunikationsteam mit Tabea Arnold und textet viel. 2024 moderierte sie das Generationenfestival im Tandem mit Nilai Scheiwiller.

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