UND Generationentandem

UND Generationentandem

  • online
  • print
  • programm
  • technikhilfe
  • höchhus
  • festival
  • about
  • Menschen
  • Politik
  • Kultur
  • Meinung
  • Generationenfragen
  • Voll digital
  • wohnenUNDleben
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden
das Generationentandem
Menu
  • online
    • Menschen
    • Politik
    • Kultur
    • Meinung
    • Generationenfragen
    • Voll digital
    • wohnenUNDleben
  • print
    • Schwerpunkt
    • Magazin bestellen
    • Magazin verschenken
  • programm
    • Events Archiv
    • Zuhörbänkli
    • UND-Runde
    • Politpodien
    • UniSONO
    • Generationenforum
    • Generationentalk
    • Kerzenziehen
  • technikhilfe
    • Blog: voll digital
    • Individuelle Technikhilfe
    • Verschenken
  • höchhus
    • Öffnungszeiten
    • Angebot
    • Soziale Gastronomie
    • Unterstützung gesucht?
    • Tauschen statt kaufen
    • Organisation
    • Geschichte
  • festival
    • News
    • Info
    • Festivalgelände
    • Organisation
    • Mitmachen
    • Unterstützung
    • Rückblick 2024
  • about
    • Blog
    • Strategie
    • Projekte
    • Mitmachen
    • Verein
    • Charta
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden

«Nicht fragen, bitte»

Demenz ist eine Herausforderung – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen und Betreuer:innen. Ruth Gygax, selbst erfahren in der Arbeit mit Menschen mit Demenz, hat ein einfühlsames Buch geschrieben, das Orientierung bietet, ohne zu belasten.

Dienstag, 11. März 2025 Annemarie Voss (81)
 Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail
Ruth Gygax: Autorin, Gerontologin und Sozialarbeiterin. – Bild: Privat

Ruth Gygax hat das Buch «Nicht fragen, bitte» im Alter von über 80 Jahren geschrieben. Sie wollte Menschen mit Demenz sowie deren Angehörigen und Betreuer:innen einen einfühlsamen und praxisnahen Einblick in die Herausforderungen und Bedürfnisse dieser Krankheit geben.

«Es braucht etwas für die Menschen, die nicht Fachliteratur lesen möchten. Ich will orientieren, ohne belastend zu sein. Darum habe ich basierend auf meinen Erfahrungen diese Erzählung geschrieben», so Ruth Gygax. «Weil ich Menschen mit Demenz mag. Wir müssen sie nicht lieben, aber mögen sollten wir sie und uns um sie kümmern. Ausserdem schreibe ich gerne.»

«Weil ich Menschen mit Demenz mag. Wir müssen sie nicht lieben, aber mögen sollten wir sie.»

Ruth Gygax

Ihr beruflicher Werdegang ist beeindruckend: Krankenpflegerin und Krankenschwester, Hausfrau und Mutter. Nach dem frühen Tod ihres Mannes musste sie zur Sicherung des Lebensunterhalts und auch als Lebensinhalt wieder ins Berufsleben zurückkehren. Sie erwarb das Diplom für Sozialarbeit, arbeitete zunächst bei der Gemeinde und später als Sozialarbeiterin bei Pro Senectute.

«Dort habe ich Menschen mit Demenz getroffen und festgestellt, dass ich kaum Ahnung von dieser Krankheit hatte.» Berufsbegleitend absolvierte sie die Ausbildung zur Gerontologin und später zur DCM-Evaluatorin. Dabei handelt es sich um ein Beobachtungsinstrument zur Erfassung des Wohl- oder Nichtwohlergehens von Menschen mit Demenz im öffentlichen Bereich einer Altersinstitution. Ausgewählte Personen werden sechs Stunden lang beobachtet. Alle fünf Minuten wird ihr Verhalten notiert und die Interaktionen des Personals aufgezeichnet. Die Ergebnisse geben den Menschen mit Demenz eine Stimme und dem Betreuungspersonal wertvolle Hinweise. Im anschliessenden Teamgespräch werden die Beobachtungen in die tägliche Betreuung integriert.

Praxisnah und einfühlsam: eine wertvolle Lektüre für Angehörige und Betreuer:innen. – Bild: Privat

Menschen mit Demenz brauchen viel, sehr viel Zuwendung. Hilfe ist notwendig, wenn ein demenzkranker Mensch vergessen hat, wie man sich hinsetzt oder mit Besteck isst. Hilfe in Form von Anleitung – zum Beispiel durch Zeigen oder, noch besser, durch gemeinsames Tun. Menschen mit Demenz werden nicht einfach wieder zu Kindern, auch wenn sie erneut das Bett nässen oder in die Hose machen. In ihrem Innersten bleiben sie die Menschen, die sie einmal waren. Der Herr Professor bleibt der Herr Professor. Der Umgang mit ihnen wie mit einem Kleinkind ist despektierlich. Wichtig sind Zuwendung, Fröhlichkeit und Bewegung.

Musik zum Beispiel öffnet oft ein Fenster, das sonst verschlossen bleibt. Das Fühlen bleibt bestehen – Angst und Freude sind vorhanden, können aber nicht mehr ausgedrückt werden, da die Worte fehlen. Dadurch kann auch Schmerz oft nicht mehr mitgeteilt werden. Die Seele ist nicht krank, nur die Kommunikation mit dem Gehirn ist gestört.

«Nicht fragen, bitte»: Lesung und Gespräch mit Ruth Gygax

Wann: Mittwoch, 9. April 2025, 14.30 Uhr
Wo: Offenes Höchhus, Höchhusweg 17, 3612 Steffisburg
Weitere Infos: Lesung und Gespräch mit Ruth Gygax

Beitrag von:

Annemarie Voss (81)

Seit 2008 pensioniert, Beiständin bei einem Mann. Mitglied bei den SchlossSpielen Thun und bei Radio60Plus. Gesellige Einzelgängerin. Begeisterte Theaterbesucherin, Kinogängerin und Freundin vieler kultureller Einrichtungen.

Unterstütze UND Generationentandem!
Jetzt Spenden

Mehr UND in deiner Mailbox. Erhalte einmal pro Monat die wichtigsten Neuigkeiten per E-Mail.

Das könnte dich auch interessieren:

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Abbrechen

Kontakt

UND Generationentandem
Offenes Höchhus
Höchhusweg 17, 3612 Steffisburg
und@generationentandem.ch
079 836 09 37
UND-Telefon (Mo–Fr, 8–17 Uhr)

Informiere dich!

Medienmitteilungen
Medienspiegel
Konzept
Projekte
Partner

Sei dabei

Mitmachen
Spenden
Mitglied werden
Magazin bestellen
Magazin verschenken
UND-Tasche bestellen

Folge uns!

UND in den Sozialen Medien
Newsletter
Facebook
Instagram
Youtube
Soundcloud

Stadt Thun

Beisheim Stiftung

Intern | UND Generationentandem © 2026 | Impressum & Datenschutz
Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}