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Am Entscheideweg

Diese Betrachtung hat etwas Sprachgeschichtliches, aber auch Politisches oder Philosophisches. Der Autor mag sich nicht so recht entscheiden.

Mittwoch, 10. Februar 2021 Heinz Gfeller (76)
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Die Wortfamilie «scheiden» bietet allerhand Interessantes. Nach dem Herkunfts-Duden liegen ihr die Vorstellungen «spalten, schneiden, trennen» zugrunde. Die bilden sich in der materiellen Welt ab: im «Scheit» das Spalten, im «Scheitel» das Trennen. Bald landen wir aber bei den sozialen oder geistigen Bezügen: Scheiden heisst weggehen – «geschieden muss sein». Doch «Scheiden tut weh»; so auch meist bei «geschiedenen Leuten», die es dann lieber nicht selber vollziehen: Sie lassen sich scheiden.

Radikal tritt die Trennung beim «Ab-» oder «Verscheiden» auf. Diese altertümlichen Ausdrücke verwenden wir nur noch verschämt, wenn wir uns vor dem Wort «Tod» drücken möchten.

Ganz lebendig erscheinen dagegen «unterscheiden» und der «Unterschied», die aufs gedankliche Trennen zielen und so Kategorien oder Ordnung schaffen wollen.

Damit stossen wir zum «entscheiden» vor. Seine Vorsilbe verstärkt die Idee vom Schneiden (von etwas weg, daraus heraus, wie in «entlaufen, entnehmen, entlasten»). Jemand entscheidet: Er, sie legt fest, was gilt, verwirft gewisse Möglichkeiten, schränkt ein. Zweifellos ein Zeichen von Macht – der Entscheidungsgewalt –, die sich wohl auch durchzusetzen vermag. Dem Resultat haftet etwas Endgültiges, Eindeutiges an: «Das ist längst entschieden».

Es sind nicht immer die Menschen, wenigstens scheinbar: Ein Detail, ein Moment kann entscheidend sein. Im modernen Jargon «matchentscheidend» – auch wenn weit und breit kein Ball im Spiel ist.

Auf der anderen Seite stehen die, über die entschieden wird; und das kann ihnen wehtun. Oder erleichtert es sie gar? Verschärft zeigt sich die Sache, wenn ich mich entscheiden soll. Heisst das: mir selbst Gewalt antun? Man drängt mich ja gerne dazu: «Du musst dich…». Wer das nicht kann, gilt bald als Schwächling. Brauchbare Leute hingegen sind entscheidungsfreudig.

Leben wir in einer Epoche des Spaltens, Trennens? Wir fühlen uns doch gut, wenn wir «entschieden» für – oder gegen etwas sind. «Unentschieden» ist in einem Match meist unbefriedigend – bei einem Charakter, einem unentschlossenen, offenbar noch deutlicher. Steh für die eine oder die andere Seite ein; ordne dich in einem Lager ein! Nur keine Halbheiten, Uneindeutigkeiten! Siehe die USA heute; die Briten und die EU; Links oder Rechts; der eine oder der andere Gott; Wirtschaft oder Gesundheit – du sollst, ja musst Stellung beziehen. Ist es aber richtig, dass sich stets die Geister scheiden? Ist das der Weisheit Schluss?

Beitrag von:

Heinz Gfeller (76)

ist pensionierter Seminar-/Gymnasiallehrer, Deutsch und Französisch, geht weiterhin gern seinen Spezialitäten nach, reisend, lesend, schreibend…

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