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Das Hobelwerk: Wo einst die Holzspäne flogen

Direkt beim Bahnhof Oberwinterthur realisierte die Baugenossenschaft MEHR ALS WOHNEN auf dem Areal eines stillgelegten Holzverarbeitungsunternehmens die Überbauung Hobelwerk: Wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltiger Lebensraum für mehr als 400 Menschen.

Freitag, 10. Mai 2024 Erika Kestenholz (78)
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Das Herzstück der Überbauung: Die Hobelwerkhalle.

Wer die neu erstellte Überbauung Hobelwerk aus der Vogelperspektive betrachtet, könnte denken: Enger kann man fast nicht bauen. Die beiden ausladenden Dächer im Zentrum überdecken jedoch keine Wohnhäuser, sondern eine ehemals industriell genutzte Halle und den früheren Lagerplatz. 

Die Halle von innen: Im Hintergrund ist die WC – Anlage und eine einfache Theke zu sehen.

Die historische Halle von 1904 wurde sanft renoviert. Sie dient zusammen mit dem riesigen Hobelwerkplatz als Begegnungsraum für das ganze Quartier. Nebst einem kleinen Einkaufsladen stehen hier einige Festbänke, ein Tischtennistisch und eine Art Rennbahn für bewegungsfreudige Kinder.

Der Hobelwerkplatz: Treffpunkt für Jung und Alt.
Das Containerlädeli mit einem Angebot an lokalen Köstlichkeiten.

Rund um die Begegnungszone gruppieren sich die fünf Häuser der Wohnbaugenossenschaft MEHR ALS WOHNEN. Die Gebäude sind sehr unterschiedlich.

In einem der Häuser liegen alle Wohnungen am begrünten Innenhof, in einem anderen befinden sich Gästezimmer und Ateliers. Zwei Gebäude sind Holzbauten.

Tiefblick in den Innenhof von der Dachterrasse aus.

Eines der Häuser wurde teilweise mit recycelten Bauteilen erstellt. Hier wurden zum Beispiel 46 Fenster, 53 Fensterläden, 63 Türblätter, 16 Schiebetüren, 23 Handtuchstangen und Briefkästen aus Abbruchobjekten wiederverwendet. So konnten 34 Tonnen CO 2 eingespart werden.

Recycling am Haus: Fassade mit wiederverwerteten Fenstern und Jalousien.

Das fünfte Haus ist ein Turm von knapp 30 Metern Höhe.

In der Überbauung befinden sich 158 Wohnungen, darunter vier Gästezimmer, Clusterwohnungen, Micro – Co – Livings und Atelierwohnungen. Aber: Nicht alle suchen das Experiment. Für sie stehen viele attraktive Wohnungen zur Verfügung, von der 2.5-Zimmer-Wohnung für Einzelpersonen bis zur 6.5- Zimmer-Wohnung. Zwei Grosswohnungen, sogenannte Cluster mit je 9.5 Zimmern bieten Raum für selbstorganisierte Wohngemeinschaften oder für begleitetes Wohnen.

Der Wohnturm überragt all die andern Gebäude.

Gemeinschaftsräume beleben die Erdgeschosse im Hobelwerk. Sie sind Treffpunkte für die Mieter:innen und verbinden das Areal mit den umliegenden Quartieren. Hier befinden sich die Waschküchen sowie Velo- und Kinderwagenabstellplätze. Interessierten steht ein breites Angebot an Ateliers und Gewerberäumen zur Verfügung. Das ermöglicht ihnen bei Bedarf vor Ort zu wohnen und zu arbeiten. Gewerbetreibende sind im Hobelwerk sehr willkommen; sie sorgen hier – wenn möglich – für den lokalen Bedarf.

Aufrufe zur Partizipation hängen überall.

Alle gemeinschaftlich genutzten Flächen werden Allmend genannt. Überall hängen Plakate, die auf die Wahlen in die zukünftige Allmendkommission hinweisen. Hier steht zum Beispiel: «Wer entscheidet, was mit meinem Arealbeitrag geschieht? Wer spricht Geld für Pflanzen? Wer stützt die Gemeinschaft?»

«Micro-Co-Livings» sind kleine Studios. Die insgesamt 24 Wohnungen sind für ein bis zwei Bewohnende gedacht. Über drei Stockwerke verteilte Gemeinschaftsflächen wie eine grosse Küche, Arbeits- und Wohnflächen ermöglichen Austausch und Begegnung.

Clusterwohnungen sprechen Menschen an, die in selbstorganisierter Gemeinschaft leben möchten und gleichzeitig privaten Rückzugsraum schätzen. Die individuellen Räume –sogenannte Clustereinheiten – umfassen ein bis drei Schlafzimmer und einen Vorraum. Zwei bis drei Clustereinheiten teilen sich ein Bad. Sie gruppieren sich um die gemeinsam genutzten, grosszügigen Flächen mit Küche, Essbereich, Wohnraum und einem grossen Balkon.

Weitere Infos unter www.hobelwerk-winterthur.ch

Die «Wermutstropfen» in diesem Projekt:

Bei Übernahme des Geländes lagen die Baubewilligungen für zwei Gebäude bereits vor und die Pläne mussten entsprechend umgesetzt werden, mit hohen Kostenfolgen.

Bei der Sanierung der Halle entstanden unerwartet hohe Kosten von rund einer Million Franken: Aus feuerpolizeilichen Gründen musste alles brennbare Material unter den Bodenplanken ausgeräumt werden.

Beitrag von:

Erika Kestenholz (78)

Sie war Lehrerin und Familienfrau, pflegt Altbewährtes wie Musik, und ist offen für Neues. Lieber ein Miteinander statt ein Nebeinander oder sogar ein Gegeneinander. Das gilt auch beim Thema Wohnen. Generationenwohnformen haben Zukunft!

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One Response to “Das Hobelwerk: Wo einst die Holzspäne flogen”

  1. Thomas Eichkorn 15.05.2024
    Antworten

    Liebe Erika
    Danke für diesen tollen Beitrag!

    Unsere Vereinsabordnung war auch sehr angetan von den verschiedenen Möglichkeiten, die diese unterschiedlichen Häuser hier bieten. Für mich eine weitere Erkenntnis, wie gross dass das Interesse an solch einer Veranstaltung an einem Donnerstag mittags um 12 Uhr war: Weit über 100 Menschen kamen nach Oberwinterthur, um sich von „Mehr als Wohnen“ ein eigenes Bild zu machen.

    15.05.2024 at 16:06

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