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Das Wunder Sehen kennenlernen

Gemäss den heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sehen wir nie die ganze Wirklichkeit, sondern nur das, was uns nützt, um (über-)leben zu können. Wie geht unser raffinierter Sehsinn mit den vielen Herausforderungen beim Sehen um?

Donnerstag, 27. Dezember 2018 Jürg Krebs (80)Darleen Pfister (22)
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  • Unsere Augen nehmen nicht direkt die Welt wahr, sondern das Licht, das von ihr reflektiert wird.
  • Es gibt, wissenschaftlich betrachtet, keine Farben, sondern nur Strahlung verschiedener Wellenlänge. Unser Hirn deutet die Informationen der Farbrezeptoren auf der Netzhaut dann als Farben.
  • Die Lichtstrahlen werden durch die Linsen gebündelt auf die Netzhaut gelenkt. Auf der Netzhaut, die sich innen hinten im Auge befindet, gibt es etwa 130 Millionen winzige Sensoren. Rund 120 Millionen sind Stäbchen, die nur schwarz und weiss wahrnehmen und 10 Millionen sind Zäpfchen, die es in drei Typen gibt. Diese sind für die Farben zuständig. Rot, blau und grün sind die Grundfarben, aus welchen alle andern Farben gemischt werden. Wenn in diesen Sensoren Lichtphotonen absorbiert werden, wird eine winzige elektrische Spannung erzeugt, also ein elektrisches Signal. Weil es weniger weiterleitende Nervenfasern als Sensoren gibt, findet bereits im Auge eine erste Datenreduktion statt. Die Signale gehen dann vom linken Auge in die rechte Hirnhälfte und vom rechten Auge in die linke Hirnhälfte. Dank dem es zwischen den Hirnhälften auch Querverbindungen gibt, können wir dreidimensional sehen.

    Mit Farbe, Licht und Projektion, so sehen wir die Welt. – Bild: Darleen Pfister

     

  • Das Gehirn ordnet diese Signale verschiedenen Hirnbereichen zu, z.B. solchen, die Bewegungen oder Einzelheiten oder Muster und Formen erkennen können. Aus allen Daten konstruiert sich das Gehirn dann Bilder oder Filme. Der Vorgang ist aber ganz anders als in einer Kamera – viel kreativer.
  • Unser Gehirn kann fehlende Informationen einfach «dazu erfinden». Beispiele:
    Wir blinzeln pro Minute zehn bis zwanzig Mal. Die Augen sind also etwa sechs Sekunden pro Minute geschlossen. Wir sehen aber deswegen keine schwarzen Bilder, weil das Gehirn die unmittelbar vorangegangenen weiterverwendet. Dort, wo die Sehnerven zur Netzhaut kommen, gibt es kaum Sensoren. Auch diesen schwarzen Fleck füllt das Hirn einfach auf.

    Quergeschnitten. – Bild: Wikimedia

     

  • Faszinierend ist auch, dass unsere Augen die schnellsten Bewegungen unseres Körpers machen: Um ein detaillierteres Bild von der Welt um uns herum zu erzeugen, drehen sie sich in weniger als einer Hundertstelsekunde immer wieder um etwa zehn Grad hin und her, ohne dass wir davon etwas bemerken. Eine Kamera würde damit nur verwackelte Bilder liefern. Unser Hirn ist aber schnell genug, um diese Informationen zu nutzen.
  • Auf der Netzhaut steht das Bild, das die Linse projiziert, auf dem Kopf. Das Hirn dreht es einfach um.
  • Unser Bewusstsein kann nur etwa 40 Eindrücke pro Sekunde verarbeiten. Ins Hirn kommen jedoch abertausende Informationen. Der grösste Teil wird darum im Unbewussten bearbeitet und nur das Wichtigste ans Bewusstsein weitergeleitet. Und dieser kleine Teil muss uns für bewusste Entscheidungen genügen. Der Rest läuft im Unbewussten ab und überrascht uns gelegentlich.

    Auch gut für Überraschungen. – Bild: Darleen Pfister

     

  • Wir blinzeln regelmässig. Damit benetzen und putzen wir ständig unsere Hornhaut. Der Lidschlag hat aber noch eine andere Aufgabe: Er teilt die optischen Informationen in Portionen auf, damit wir sie besser verarbeiten können. Die kurzen Pausen sind zudem erholsam. Klug, nicht.
  • Zusammengefasst: Unser Hirn bildet die Welt nicht einfach ab, sondern erschafft die inneren Filme kreativ selbst. Das ist notwendig, damit wir uns in dieser komplexen Welt mit Milliarden Eindrücken zurechtfinden können.
  • Ergänzung: Wir lesen nicht alle Buchstaben eines Textes, sondern überspringen immer einige, sofern wir die Wörter kennen. Wenn einzelne Wörter falsch geschrieben sind, lesen wir sie automatisch so, wie wenn sie richtig geschrieben wären. Darum bemerken wir in den eigenen Texten die Fehler manchmal nicht, sondern «überlesen» sie einfach. Das passiert praktisch allen und muss uns darum nicht peinlich sein. Lektoren müssen das Fehlerfinden lernen. Lesen ist ein hochkomplexer Vorgang, an welchem verschiedene Hirnareale beteiligt sind.

Dass unsere Augen die Welt erkennen können, ist ein Wunder. – Bild: Darleen Pfister

Quellen: Lorenz Marti, Der innere Kompass, Herder, 2. Auflage 2018
Brian Clegg, Die Vermessung des Körpers, Hanser, 2013
Internet: Wikipedia

Beitrag von:

Jürg Krebs (80)

ist ein rüstiger Tänzer und ein geistig altersfreier Flaneur.

Darleen Pfister (22)

Ich bin Gymnasiastin, mag Menschen und entdecke gerne Neues; auf Reisen, mit der Kamera oder einem Interview. Dabei lasse ich mich schnell begeistern und stecke andere damit an. So zum Beispiel für Wandern, Reiten, Kochen, Politik,...

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