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«Mensch Alter – du siehst aber gut aus!» Ist das jetzt ein Kompliment?

Unser Wortschatz bietet viel Interessantes und Seltsames; die Wendungen und Moden, die sich daraus entwickeln, noch mehr. Besonders packend wird’s aber dort, wo wir Gedanken über unser Leben damit verknüpfen können. So bei «alt» oder «Alter».

Sonntag, 20. Dezember 2020 Heinz Gfeller (76)
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Im Heimkino läuft unermüdlich «der Alte»: ein behäbiger bejahrter, doch natürlich blitzgescheiter Kriminaler. Neben ihm rackern sich die Jungen ab; einmal werden sie ja werden wie er. Eine nette Verbeugung vor dem Alter. Nicht immer kommen Alte so gut weg, wenn sie als das bezeichnet werden. Kein Wunder, dass dem Ausdruck gesellschaftlich korrekt ausgewichen wird: Da tummeln sich die SeniorInnen, die Betagten (viele Tage zwar – aber besser als «bejahrt») oder das «dritte Alter», das uns neuerdings ein Dilemma beschert: Wie viele davon gibt es? Schon hat man, zur Sicherheit, ein viertes eingeführt. Tatsächlich scheinen wir ja ein stets längeres Leben erwarten zu dürfen.

Rätselt über die Vieldeutigkeit der Wörter: Heinz Gfeller. – Bild: Manuel Meister

Um etwas Wortkunde zu betreiben: Die Senioren, wörtlich, bedeuten die «Älteren». Eine Art Steigerung der «Senilen»? Das Wort «alt» wiederum, sagt der Herkunfts-Duden, beruht auf der Idee des Wachsens und ist verwandt mit «hoch» in den romanischen Sprachen. Es ginge also aufwärts, und das hohe Alter stünde zuoberst.

«Ich bin 20 Jahre alt – oder 60; ich bin nicht alt.» Das Wort ist – wie andere auch – beweglich, es kann irritieren. «Du bist noch ganz der alte/Alte»: Wie schön, ich erkenne dich leicht. Hingegen «Du bist auch nicht mehr der alte»: enttäuschend. Es geht um den, der du mal warst. Der Alte ist hier der Junge, der gewesene; selbstverständlich ist er in die Jahre gekommen. Ähnlich ruft man den Kumpel an: «Alter!», eigentlich einen alten, das heisst langjährigen Freund – eine durchaus freundliche Erinnerung, die offenbar gerade den Jungen geläufig ist. Wenn allerdings der – in ganz anderem Ton – angesprochene «Alte» tatsächlich bejahrt ist, dann drückt sich in dem Wort die Verachtung der Unreifen voll aus. Alt sein erscheint ihnen als das Hinterletzte, das, wohin sie keinesfalls geraten wollen und werden.

Schummeln oder schönreden?

Formulare fordern, nach unserem Namen, Adresse und so: «Alter» (oft verschleiert als «Geburtsdatum»). Da geben wir denn die Zahl an, die halt gerade gilt, von etwas über eins bis hundert und drüber, sobald und solange wir können. Gelegentlich schummeln wir vielleicht auch. Wir hören: «Man sieht dir dein Alter nicht an.» Oder «man gäbe es dir nicht», je nachdem plus oder minus. «In deinem Alter» solltest du dies und das – oder eben nicht. Und Werbung redet uns ein, es sei alles da oder geeignet «für jedes Alter».

Doch zugleich meint das Alter – nur die eine Lebensphase. Über die gestritten wird, wann sie beginnen soll, am liebsten möglichst spät. Die ständig aufgewertet – oder schöngeredet – werden will, was doch eine gewisse Angst anzeigt. Um die sich gerne solche bemühen, die sich noch weit davon entfernt glauben. Keine rein erfreuliche Phase; die schwindende Gesundheit und Leistungsfähigkeit wird von der Weisheit mangelhaft aufgewogen. Ich kenne mich in meinem Alter – wie werde ich jedoch im Alter sein? Im Altersheim, das auch nicht mehr so heisst? Eins gilt ziemlich sicher: Ich werde nicht mehr der alte sein. ☐

Beitrag von:

Heinz Gfeller (76)

ist pensionierter Seminar-/Gymnasiallehrer, Deutsch und Französisch, geht weiterhin gern seinen Spezialitäten nach, reisend, lesend, schreibend…

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