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Ich bin ganz Ohr!

Nicht nur auf dem Zuhörbänkli, auch im alltäglichen Zusammensein entscheidet gutes Zuhören über das Gelingen eines Gesprächs.

Donnerstag, 14. November 2019 Werner Kaiser (87)Mara Ludwig (24)
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Illustration: Mara Ludwig

 «Gestern habe ich schlecht geschlafen.» – «Du, mir geht es in letzter Zeit
oft so.»

Ein Dialog, wie er sich häufig abspielt. Statt bei der Aussage des andern zu bleiben, wende ich das Gespräch auf mich und verpasse es, dem Gegenüber vertieft zuzuhören. Hilfreicher wäre: «Gab es da einen speziellen Grund?»

«Du, ich habe eine tolle Jacke gekauft.» – «Was hat sie gekostet?»

Eine sehr gute Antwort, wenn es mein Ziel ist, das Gespräch an der Oberfläche zu halten. Persönlicher würde es mit: «Freust du dich?» Mit meinen Reaktionen kann ich die Offenheit und emotionale Beteiligung beim Gespräch beeinflussen.

«Endlich habe ich meinem Mann gesagt, was ich von ihm halte.» – «Das war richtig, bravo!»

Das Lob ist sicher gut gemeint. Aber suggeriert es nicht, dass ich zuständig bin, das Gegenüber zu beurteilen? Stelle ich mich so nicht über die Kollegin? Wie wäre es mit: «Das freut mich, ich habe es so gehofft!» Da spreche ich von mir, und bei mir, da bin ich zuständig.

«Der Bundesrat sollte endlich einmal vorwärts machen mit diesem
EU-Abkommen.» – «Da bin ich ganz anderer Meinung!»

Debatte ist etwas anderes als der Dialog. In der Debatte will ich meine Meinung durchsetzen. Das kann gelegentlich sinnvoll oder sogar notwendig sein. Die Debatte ermutigt allerdings nicht zu Vertrauen und Offenheit. Ich ziehe es deshalb vor, dem Gegenüber zuerst zu zeigen, dass ich sein Anliegen verstanden habe, um dann meine Meinung als persönlichen Beitrag neben die seine zu stellen. Statt uns zu bekämpfen, bereichern wir uns gegenseitig.

«Ich geh nicht mehr gerne zur Arbeit. Die Stimmung ist mies, der Chef autoritär.» – «Ich merke, es ist dir richtig verleidet.»

Ich «spiegle» meinem Kollegen in meinen Worten, was er sagt. Das kann bewirken, dass er sich von mir verstanden fühlt. Schon fast höhere Kunst ist, ihm zu spiegeln, was er sagen will, was aber in seinen Worten nicht klar zum Ausdruck kommt. Doch Achtung! Ich erinnere mich an eine Frau, die zu mir in die Therapie kam und sich über den früheren Therapeuten beklagte: Er sei ein richtiger Papagei gewesen. Alles habe er nachgeplappert.

Hier zeigt sich etwas ganz Wesentliches. Jede Methode wird leer oder sogar lächerlich, wenn nicht echte Anteilnahme damit verbunden ist. Wer am Gegenüber echt interessiert und ganz gegenwärtig ist, wer fähig ist, eigene Impulse auch einmal zurückzuhalten, kann es nicht falsch machen. Regeln sind gut, wenn ich sie im Hinterkopf habe. Im Dialog zählt Menschlichkeit.

Beitrag von:

Werner Kaiser (87)

Früher Theologe, dann Psychotherapeut. Und immer auch Geiger. Jetzt hat er Zeit, all das und einiges mehr in freier Form weiterzuführen.

Mara Ludwig (24)

Mit einem Fuß in den Basler Hörsälen für Medienwissenschaften und Kulturanthropologie und dem anderen in einer Berner Gen-Z-Agentur kämpft sie nicht nur mit Deadlines und Uni-Druck, sondern daneben noch mit dem ständigen Balanceakt ihrer Selbstständigkeit im digitalen Dschungel. Wirklich abschalten? eher schwierig... doch in der Schauspielerei, der Musik und dem Poetryslam, finden sich Gelegenheiten zu kreativen Ausgleichen.

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