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Unsterblich sein unerwünscht – Rückblick auf das Generationenforum

Elias Rüegsegger moderierte das Gespräch mit den vier Persönlichkeiten auf dem Podium. Ein Generationentandem beantwortete kurz und prägnant die zehn Fragen der Ausstellung forever young. Ein Rückblick in Wort, Bild und Ton.

Freitag, 24. Januar 2020 Erika Kestenholz (78)Gaby Jordi (75)David Manta (39)Linda Hadorn (45)Paul Durrer (78)
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«Wie erlebst du das Alter(n)? Möchtest du unsterblich sein?» Diese und acht weitere Fragen rund um das Thema Älterwerden standen im Fokus einer öffentlichen Veranstaltung von UND Generationentandem. Mit einer Podiumsdiskussion und einem Workshopabend lancierte der Thuner Verein am 22. und 23. Januar ein Generationenforum im Gymnasium Thun, Standort Schadau. Die Debatte drehte sich um die Hauptfrage: «Je älter, desto besser?!». Eingeladen waren Menschen aller Generationen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollten.

Marco Kauer vom Forum-Team begrüsste die Anwesenden. – Bild: Linda Hadorn
Bild: Linda Hadorn
Grosses Interesse: Das Generationenforum zum Thema «Je älter, desto besser?!». – Bild: Linda Hadorn

Renommierte Gäste beim Podium…

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Das sei allgemein bekannt, doch meist werde diese Tatsache als etwas Negatives dargestellt, so Elias Rüegsegger vom Verein UND Generationentandem. Dabei gehe es doch mehr um die Frage, wie wir konstruktiv mit der demographischen Veränderung umgingen. Beim Podium am 23. Januar diskutierten darüber nachfolgende Persönlichkeiten:

Pasqualina Perrig-Chiello (67). Sie ist emeritierte Professorin für Entwicklungspsychologie.

Die Entwicklungspsychologin Pasqualina Perrig Chiello sprach auf dem Podium. – Bild: Privat

Manuel Fabry (31). Er möchte sich nach seinem Tod einfrieren lassen, um später weiterzuleben. Das Mitglied von CryoSuisse bekämpft damit den Tod. Seine provokativen Gedanken streuten Salz und Pfeffer in die Debatte.

Manuel Fabry, Vorstandsmitglied des Vereins Cryosuisse. – Bild: Linda Hadorn

Hanna Lanz (67). Sie führt Menschen durch die Ausstellung «forever young» im Berner Generationenhaus.

Hanna Lanz, Berner Generationenhaus. – Bild:

Andi Schöni (60). Er ist Präsident des Stiftungsrats der Neustarter- Stiftung, die kreative Karrieren in der zweiten Lebenshälfte fördert.

Andy Schöni, links neben Moderator Elias Rüegsegger. – Bild: Linda Hadorn

Interview mit Gaby Jordi (68) und David Manta (32)

Gaby Jordi (68) und David Manta (32) von UND Generationentandem steuerten vielfältige Antworten auf die grossen Fragen zum Thema bei.

Wie alt fühlen Sie sich?

David: Ich fühle mich manchmal noch etwas jünger, meine Persönlichkeitsreife-/Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen.

Gaby: Für mich ist diese Frage müssig. Ich bin 68 und fühle mich so.

Wann ist man alt?

David: Wenn man sich zurückzieht, die Lebenslust und das Interesse verliert. Wenn man es sich selber sagt oder es sich von der Gesellschaft aufdrängen lässt.

Gaby: Wenn ich nicht mehr teilhaben könnte an allem, was mir heute wichtig ist. Dies hängt von meiner geistigen und körperlichen Gesundheit ab, und die lässt sich nur bedingt von mir beeinflussen.

Wie erleben Sie das Alter(n)?

David: Ich muss aktiver sein, meine Belastbarkeit nimmt ab. Ich muss mehr in mich und meine Weiterbildung investieren.

Gaby: Bis dahin gut. Ich merke, dass ich für einiges mehr Zeit brauche als früher. Knochen und Muskeln melden sich öfters mit Nebengeräuschen. Doch dies sind für mich normale Alterserscheinungen, die mich nicht ins Grübeln bringen.

Was ist das beste Alter?

David: Der Zeitpunkt, ab dem ich mich im Leben geerdet fühle..

Gaby: Die Jahre nach 50 bis heute empfinde ich als die besten.

Wie alt möchten Sie werden?

David: Solange wie ich physisch und mental in der Welt und der Gesellschaft zurechtkomme.

Gaby: Wenn ich körperlich und geistig gesund sein darf: 80+ kann ich mir durchaus vorstellen.

Möchten Sie für immer jung sein?

David: Rein physisch: Ja.

Gaby: Auf gar keinen Fall. Zudem habe ich die Deadline «jung» bereits überschritten.

Machen Sie etwas, um das Alter aufzuhalten?

David: Ich treibe Sport, ernähre mich gesund und achte darauf, den Geist frisch zu halten.

Gaby: Ich übe mich in den 4L: Laufen, lernen, lieben, lachen. Wer läuft und lernt, liebt und lacht soll glücklich altern. Dies eine Aussage vom Tübinger Philosophen Otfried Höffe – und ich fühle mich wohl mit den 4L.

Das Generationentandem Gaby Jordi und David Manta. – Bild: Paul Durrer

Haben Sie Angst vor dem Tod?

David: Eher Angst, nicht alles erledigen zu können, was mir wichtig ist.

Gaby: Nicht vor dem Tod, eher vor medizinischer Übertherapie, sollte ich schwer krank werden.

Möchten Sie unsterblich sein?

David: Nein. Ich glaube, die Belastung würde mit der Zeit zu gross.

Gaby: Auf gar keinen Fall.

Was möchten Sie noch erleben?

David: Ich möchte gerne Kinder/Enkelkinder und auf ein gelebtes, zufriedenes Leben zurückblicken

Gaby: Ich führe keine «bucket list», das wäre mir zu anstrengend. Das Leben beschert mir genug Aufregung.


Was ist UND-Generationenforum?

UND-Generationenforum ist die Denk- und Machfabrik der Zivilgesellschaft  in und um Thun. Viermal im Jahr sollen Menschen verschiedener Generationen zusammenkommen und über ein für sie relevantes Thema diskutieren, Inputs hören und ihr eigenes Wissen weitergeben. Dies in Form von Podien und Workshops. Konkrete Projekte und Positionen sollen das Ergebnis von UND-Generationenforum sein. Das Forum ist politisch und konfessionell unabhängig und wird vom Verein UND Generationentandem organisiert. Entstanden ist es nach der Auflösung des Seniorenrates im April 2019. Die Stadt Thun fokussierte danach auf das «Miteinander der Generationen» – so wurde der Verein UND Generationentandem unterstützt. Der Verein wiederum organisiert nun UND-Generationenforum zu verschiedensten Themen. Diskutiert wurde bereits über Einsamkeit, Kommunikation und Klimanotstand.

Grosses Interesse für das Generationenforum 2019: Etwa 160 Menschen hörten beim Klimaforum zu. – Bild: Mariëlle Schlunegger

Beitrag von:

Erika Kestenholz (78)

Sie war Lehrerin und Familienfrau, pflegt Altbewährtes wie Musik, und ist offen für Neues. Lieber ein Miteinander statt ein Nebeinander oder sogar ein Gegeneinander. Das gilt auch beim Thema Wohnen. Generationenwohnformen haben Zukunft!

Gaby Jordi (75)

Kaufmännische Angestellte, pensioniert. Versucht stets, sich ein Stückchen Himmel über ihrem Leben freizuhalten.

David Manta (39)

Linda Hadorn (45)

Paul Durrer (78)

ist unruhig pensioniert mit verbindlichen (z.B für Berner Wanderwege) oder gelegentlichen Engagements und wiederbelebten Hobbys wie Fotografieren.

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