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Jedem seine Rolle

Kommunizieren ist spannend, kann zuweilen aber auch verwirrend sein. So nehmen GesprächsteilnehmerInnen in einer Diskussion eine bestimmte Rolle ein. Oder lassen sich in eine Rolle drängen…?

Mittwoch, 15. Januar 2014 Gaby Jordi (75)
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Ich bin eine geübte Sitzungsbeobachterin, habe ich doch in meinem Berufsalltag häufig Protokolle geschrieben. Ein Bruchteil von dem, worüber debattiert, gestritten und gekämpft wird, steht am Schluss im Protokoll. Eine Menge Zeit habe ich bei dieser Arbeit in den vergangenen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes «abgesessen». Öfters beschäftigte mich die Frage: «Um was genau geht es jetzt? Wie muss ich die eine oder andere Bemerkung einordnen? Wen oder was meint sie oder er mit der unerwarteten Aussage? Oder sind wir auf der Bühne, wo sich die SitzungsteilnehmerInnen in Rollen üben: «Der Grossartige, der Zögernde, die Immer zu kurz kommende, der Schillernde, die Mächtige, der Bremser»… Die Reihenfolge ist zufällig und es gäbe noch weitere mögliche Rollen zu nennen.

Auch mal die Rolle wechseln

Schnell schlüpfen wir in einer Gesprächsrunde in eine Rolle. In jeder dieser Rollen wird kommuniziert, auf unterschiedliche Weisen. Und die Wahrnehmungen in der Runde sind ebenso individuell, stimmen selten überein.

Stellen Sie sich vor: Der Mächtige begegnet der Zögernden. Oder: Die Schillernde trifft auf den Grossartigen. Da wir uns im Leben, beispielsweise eben in einer Sitzung, und nicht auf der Bühne bewegen, sind wir uns unserer Rollen mehrheitlich nicht bewusst. Trotzdem wage ich die Behauptung, dass wir frei sind in unserer Entscheidung, in welcher Rolle wir uns wohl fühlen und in welcher nicht. Ab und zu die Rolle zu wechseln, sich zu überlegen, wie würde ich in einer andern agieren, kann (ent)spannend sein.

Ist es das Problem der Älteren?

Eine bunte Runde junger und älterer Frauen und Männer von UND traf sich zu einer ersten gemeinsamen Planungssitzung. Anwesend waren vier Personen der älteren sowie fünf Personen der jungen Generation.

Nach der Austauschrunde zu Beginn der Sitzung stand die Aussage einer jungen Person im Raum. Es sei typisch, dass vor allem die älteren Personen das Wort ergriffen hätten. Hier sind die verschiedenen Rollen in einem Gespräch angesprochen. Blitzschnell ging mir durch den Kopf: «Moment mal – habe ich da falsch hin gehört, etwas verpasst?» Die beiden ersten Redner der jüngeren Generation äusserten sich lediglich mit dem Hinweis, dass sie ihren Beitrag während eines späteren Traktandums einbringen wollten. Den Schluss der im Übrigen lebhaften Sitzungsrunde bildeten die Aussagen von zwei jüngeren TeilnehmerInnen. Niemand hinderte die jüngeren Personen, sich zu Wort zu melden.

Der im Raum stehende Satz, wonach sich vor allem die älteren Personen geäussert hätten, forderte mich heraus:

Ich konnte in dieser ersten Austauschrunde kein Ungleichgewicht ausmachen, zumal die beiden ersten, jüngeren Redner darauf hingewiesen hatten, sich zu einem späteren Zeitpunkt zu traktandierten Themen ausführlicher äussern zu wollen. Meine Wahrnehmung: Im Moment möchten sich diese beiden Teilnehmer nicht äussern, haben also keinen Bedarf, ihre Befindlichkeit darzulegen. Im späteren Verlauf der Sitzung kamen sie dann zum Zug.

Diese Sitzung war aus meiner Sicht ein wertvoller Prüfstein für das Lernen mit- und voneinander. Über Steine kann man stolpern, man kann ihnen ausweichen, kann sie wegkicken, -werfen, kann mit ihnen Festungen bauen; Steine kann man einander auch aus dem Weg räumen. Ich finde, wir waren in einem ausgewogenen, gemeinsamen Gespräch unterwegs.

Beitrag von:

Gaby Jordi (75)

Kaufmännische Angestellte, pensioniert. Versucht stets, sich ein Stückchen Himmel über ihrem Leben freizuhalten.

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