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Viele Gründe, weshalb die Zwei auf Musikfestivals verzichten

Über sechzig Jahre Altersunterschied trennen Darleen Pfister und Klaus Ruthebeck. Beide mögen Musik und waren trotzdem noch nie an einem Festival. Sie sind sich einig: Ein gemütliches Konzert ist ihnen lieber als dröhnende Boxen.

Montag, 17. Juni 2019 Darleen Pfister (22)Klaus Ruthenbeck
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«Lieber die kleinen Festivals», Darleen Pfister. – Bild: Yves Brechbühler

Lieber Food Trucks als Musikfestivals

Darleen Pfister (15)

Überfüllte Wiesen, viel Bier und dröhnende Boxen; ich bin kein Fan von Musikfestivals. Naja, ich war auch noch nie an einem… Habe ich vielleicht Vorurteile? Ausserdem kosten mir die Tickets zu viel und ich mag es nicht, so dicht in der Masse aneinander gedrängt zu sein. Oder bin ich vielleicht einfach noch zu jung für die bei den Jungen doch sehr beliebten Sommerkonzerte? Ich kann es mir aber vorstellen, in einigen Jahren mit meinen Freundinnen die Festivals unsicher zu machen. Tanzen bis zum Umfallen und zusammen zelten; das hört sich erlebnisreich an.

«Ich gehe lieber an kleine Konzerte mit gemütlicher Atmosphäre.»

Darleen Pfister

Zurzeit gehe ich lieber an kleine Konzerte mit einer gemütlichen Atmosphäre, statt Party entspanne ich mich. Mit meinen Eltern gehe ich sehr gerne in ein Seebad am oberen Thunersee, welches im Sommer regelmässig coole Künstler (wie Marc Amacher) engagiert. Auf einer Lounge sitzen, während ich Eistee trinke und den lauen Sommerabend mit Live Musik geniesse; das entspricht genau meinen Vorstellungen.

Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die Greenfield und Co. auslässt. Gibt es Senioren auf Musikfestivals, Klaus? Vielleicht die Rocker-Omas.

Als Alternative kenne ich das Generationenfestival im Herbst, organisiert von UND Generationentandem. Wie der Name sagt, sind dort auch Geigen-Opas und Kinder herzlich willkommen. Mir wird dieses Festival bestimmt gefallen. Es spielen zwar Bands, aber es wird auch beispielsweise Poetry Slam, Workshops und einen Märit geben. Statt einem Ohrenschaden werde ich mit vielen Impressionen und neuem Wissen nach Hause gehen.

Vor einer Woche war ich an der Schweizer Kleinkunstbörse, die man auch mit einem Festival vergleichen kann. Auf dem Gelände des KKThun bewegten sich täglich mehrere hundert Leute. Mit dem Musikzelt, den Foodtrucks und den verschiedenen Auftritten auf dem ganzen Areal war auch nichts anderes zu erwarten. Die Künstler zeigten kleine Ausschnitte ihres Stückes, mit ganz unterschiedlichen Themen. Ich war begeistert von dem abwechslungsreichen Programm, welches lustig, ernst sowie atemberaubend war.

Auch nächstes Jahr werde ich mir das etwas andere Festival nicht entgehen lassen!

Leckereien aus der ganzen Welt, die ich noch nie probiert habe. Toll aussehende Stände oder alte Lastwagen; das Streetfood-Festival tourt durch die ganze Schweiz und macht auch in Thun halt. Ich liebe es, die Küche ferner Länder kennenzulernen und von überall etwas Kleines zu probieren. Es braucht ein bisschen Mut, ungewohntes zu kaufen, ich wurde aber immer positiv überrascht. Ich empfehle es, die Hamburger und Zuckerwatte weg zu lassen, weil handgemachte Samosas, Süsskartoffel Pommes Frites und Apfelstrudel viel köstlicher sind. Um alles probieren zu können, empfehle ich ganz viele FreundInnen mitzunehmen, die alle etwas anderes kaufen.

So unterschiedliche Festivals gibt es und so viele, die ich nicht verpassen möchte. Wenn das Wetter so toll bleibt, verspreche ich mir eine tolle Festivalsaison!


Wetter gut, Bands gut, Getränkeumsatz gut – der Festivalerfolg ist garantiert

«Ich freue mich auf die Thuner Seespiele», Klaus Ruthenbeck. – Bild: Yves Brechbühler

Klaus Ruthenbeck (77)

Ich war noch nie auf einem Festival oder Open-Air-Konzert und werde auch in Zukunft keins besuchen. Mit diesem Kolumnenthema musste ich mir natürlich einige Antworten auf die Frage: «Warum eigentlich?» überlegen. Eigentlich liebe ich ja Musik, aber nicht jede. Mein Ohr, mein Gemüt und auch meine jeweilige Stimmung wünscht sich schöne Musik und das sind für mich Ohrwürmer, die ich vielleicht sogar mitsummen oder mitsingen kann.

Aber was ist das jetzt für Musik, die ich mag und gerne höre? Einmal alte amerikanische Schlager mit den Stimmen von Frank Sinatra, Dean Martin, Nat King Cole, Barbara Streisand oder Ella Fitzgerald. Dann aber auch die leichte Musik aus den Operetten der meist Österreichischen Komponisten, die auf den Seebühnen in Bregenz, Thun oder am Walensee gerne aufgeführt werden. Auch die bekannten Opernarien oder einige der klassischen Musikstücke wie Barcarolle, Air, die Moldau oder die kleine Nachtmusik können mich begeistern oder helfen mir mich zu relaxen. In dieser Aufstellung dürfen natürlich die wunderbaren Melodien aus den aktuellen Musicals nicht fehlen. Diese für mich sehr schöne Musik höre ich ab CD daheim oder in Konzerthallen oder auf den Seebühnen. Darum freue ich mich jetzt schon auf «Ich war noch niemals in New York».

An den Openair-Festivals wird natürlich moderne Musik von modernen und topaktuellen jungen Bands gespielt. Und diese Musik ist sehr laut und die Liedtexte fast immer in Englisch. Unterstützt wird jedes Konzertstück mit einer Fülle elektronischer Geräte, Verstärker und Lautsprecher. Fast jedes Instrument hängt an irgend einem Kabel oder steht vor einem der vielen Mikrofone, die auf der Bühne aufgestellt sind.

«Na ja, keiner hat mich alten Klaus motiviert mal ein Festival über zweieinhalb Tage zu besuchen.»

Klaus Ruthenbeck

Dazu kommt eine Bühnenkulisse, die oft wie ein Kunstwerk aussieht und mit den vielen Scheinwerfern eine bunte wie hektische Illusionswelt vorspielt. Ich habe mal an den Kassen vor dem Flugplatzfestival in Interlaken mit einigen Jugendlichen gesprochen und da war die Meinung sehr klar und einheitlich. Geil, super, einfach irre was hier geboten wird. Meine Frage, ob sie gegen die extreme Lautstärke Ohrenstöpsel dabei haben, führte zu einem lauten Lachen und den Bemerkungen, dass ich in meinem Alter vermutlich schon welche brauchen würde.

Na ja, keiner hat mich alten Klaus motiviert mal ein Festival über zweieinhalb Tage zu besuchen. Sie hätten auch Mühe gehabt. Der Cousin meiner Frau, auch in meinem Alter sieht das völlig anders, denn er ist seit seiner Jugend Stammgast in der Openair-Szene. Er tanzt, schwingt, jubelt und pfeift nach wie vor mit der Jugend und kämpft auch um einen Platz vor den Bühnen. Wir lachen immer, wenn wir über unsere unterschiedlichen Musikneigungen sprechen. Ich spüre seit Jahren wie er in seiner Liebe zu der modernen Musik sich immer wieder neu begeistern lässt. Da komme ich mir schon etwas brav und konservativ vor – aber ich liebe meine Ohrwürmer auch. Ich habe aber auch schon gedacht, dass ich mich mal für ein Openairfestival ausrüsten sollte: mit Gummistiefeln (manchmal ertrinkt das Gelände im Schlamm), Ohrstöpsel und einem Spazierstock mit eingebautem Klappsitz und mir dann mal eine Eintrittskarte bestelle, um meine erste Festivalerfahrung zu machen. Noch ist es beim Wollen geblieben – aber allen bereits Ausgerüsteten viel Spass auf dem nächsten Openair.


Diese Kolumne erschien zunächst in der Jungfrauzeitung

Beitrag von:

Darleen Pfister (22)

Ich bin Gymnasiastin, mag Menschen und entdecke gerne Neues; auf Reisen, mit der Kamera oder einem Interview. Dabei lasse ich mich schnell begeistern und stecke andere damit an. So zum Beispiel für Wandern, Reiten, Kochen, Politik,...

Klaus Ruthenbeck

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