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Gehacktes

Heinz Gfeller über aktuelle Vorgänge in seinem angestammten «alten» Beruf und über das Hacken. Sollten Hacker für ihre Leistung einen Preis bekommen?

Montag, 22. Juni 2015 Heinz Gfeller (76)
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Heinz Gfeller (65)


Kolumnist Heinz Gfeller. Bild: Manuel Meister
Heinz Gfeller. Bild: Manuel Meister

Die Kolumnen von Jung und Alt.
Hier berichten abwechslungsweise die UND-RedaktorInnen Jürg Krebs, Livia Thurian, Heinz Gfeller und Elias Rüegsegger. Pünktlich zum Wochenende erscheinen die UND-Kolumnen.


Die Meldung ist jung – das Thema schon alt: An einer Basler Mittelschule haben Kandidaten sich ihre Prüfungsaufgaben verschafft, sind allerdings wegen übermässig guten Resultaten dann ertappt und abgewiesen worden. Sie hatten das Material gehackt (das heisst die Mailkonten ihrer Lehrer).

Ich bin Lehrer gewesen; ich vermute, man bleibt es ein Leben lang. Und vorbei sind die Zeiten, wo ich mir unter «Hacken» etwas wie Zerstückeln, Spalten vorgestellt habe. Die Sache beschäftigt mich also.

Früher hätten die Kandidaten einen Lehrer-Schrank geknackt (sie brauchten ihn nicht gerade zu zerhacken). Oder, wie manchmal im Theater, die Lehrerin verführt, gar erpresst.

Die Kernfrage bleibt gleich: Soll ich – jetzt als Junger – für Prüfungen büffeln, üben, mir nachhelfen lassen, Stunden um Stunden einsetzen – oder lieber meine Fähigkeiten, technische und andere, Frechheit, Mut aktivieren, um an das Verlangte zu kommen? Ist Letzteres nicht auch amüsanter?

Die Lehrer-Seite, meine ich, sieht so aus: Ich ärgere mich darüber, dass Sicherheitsfragen in der Sache schier das Wichtigste sein sollen. Dass ich mir noch übers Mailen Gedanken machen sollte.

Sodann rege ich mich – einmal mehr – über das System von Noten und Prüfungen auf, das mich in derlei Situationen zwingt. Oder auch nur: Hätte ich schlauere Aufgaben finden können, zu denen es keine einfache, hackbare Lösung gäbe?

Wo liegt eigentlich der Fehler?

Ein junger Mensch, der sich seine Leistungen erhackt, beweist kriminelle Energie (auch eine beliebte Formel unserer Zeit); da sollte er gebremst werden. Vielleicht. Vielleicht zeigt er auch ein Talent, das ihm in der modernen Welt viel nützlicher sein wird als etwa, böse gesagt, stures Auswendiglernen. Vielleicht wird er gar der Welt nützlich werden damit. Man hat uns Lehrern oft genug vorgehalten, Genies hätten sich in der Regel nicht in der Schule ausgezeichnet – Wie Einstein, oder unzählige Viertelstunden-Berühmtheiten.

Natürlich werde ich nicht plötzlich aufhören, mich für die Schule stark zu machen – für gute Schule. Zu hacken werde ich auch nicht anfangen; da bin ich zu wenig begabt. Aber die Frage bleibt mir offen: Hätte man die Basler Hacker belohnen sollen? In meiner Logik wahrscheinlich: mit einer goldenen (Garten- oder ähnlich) Hacke – und nochmaligem Antreten zur Prüfung im folgenden Jahr.

Nachtrag: Ein junger Schweizer hat die «App des Jahres 2013», eine Sprachlern-App, entwickelt. Der Mann heisst Severin Hacker (Zeitung vom 12.6.15).


UND die Kolumnen
Pünktlich zum Wochenende gibt es neues von den UND-Kolumnisten. Abwechslungsweise schreiben hier Jürg Krebs, Livia Thurian, Heinz Gfeller und Elias Rüegsegger.

Beitrag von:

Heinz Gfeller (76)

ist pensionierter Seminar-/Gymnasiallehrer, Deutsch und Französisch, geht weiterhin gern seinen Spezialitäten nach, reisend, lesend, schreibend…

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