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Philoso4en: Müssen wir uns für Politik interessieren?

In der Schweiz haben wir den Luxus, wählen und abstimmen zu können und damit direkt an der nationalen Politik teilzuhaben. Trotzdem liegt die Wahlbeteiligung meistens unter 50 Prozent. Es stellt sich die Frage, wie wichtig es ist, sich für Politik zu interessieren. Wie wichtig ist es, sich für Politik zu interessieren, wenn die Hälfte der wahlberechtigten Bevölkerung der Schweiz es nicht tut? Das meinen vier unserer Autorinnen dazu.

Samstag, 07. Dezember 2019 Katharina Pfanner (65)Darleen Pfister (22)Lara Thurnherr (25)Gaby Jordi (75)
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Politickt’s noch?

Katharina Pfanner (59):

Mich beschäftigt der Weg der Frauen von der politischen Rechtlosigkeit bis zur Möglichkeit heute, wählen und abstimmen zu können. Sie haben Erniedrigung und Ungerechtigkeit auf sich genommen, um dieses grosse Ziel zu erreichen: In der Politik mitzuwirken, dort, wo alle Themen des gesellschaftlichen Lebens diskutiert und über Gesetze festgelegt werden. Für uns Frauen wurde das mit dem Frauenstimmrecht erst 1971 möglich. Heute können wir zwar politisch mitentscheiden und wählen, aber der Stimmbeteiligung nach zu schliessen, ist das nicht mehr wichtig genug. Was es bedeutet, keine Stimme zu haben, scheint bei Frauen und Männern vergessen zu gehen. Wer nicht wählt, wird dort, wo bestimmt wird, nicht vertreten. Wer nicht abstimmt, über den wird bestimmt. Ein unerwünschtes Abstimmungsergebnis reicht nicht als Begründung, politisch passiv zu werden. Die Mitverantwortung bleibt, weil wir eben stimmen und wählen können! Die nächsten nationalen Wahlen sind am 20. Oktober. Ich hoffe, es politickt dann so richtig!

Katharina sieht die Verantwortung bei uns selbst. – Bild: UND – Generationentandem

Thomas

Lara Thurnherr (19)

Ich habe meinen Nachbarn Thomas immer beneidet. Thomas kann in jeder Zeitung den «Politik»-Teil überblättern und findet sich schneller bei den für ihn entscheidenden Nachrichten: dem Sport.  Er spart damit Zeit. Thomas schaut weder die Tagesschau, noch wählt er, noch stimmt er ab. Thomas kann aber bei jeder politischen Stammtischdiskussion  genüsslich das Motto aller Thomasse dieser Welt deklamieren: «Eh, die z Bärn u de ersch die z Brüssu mache doch eh was si wei.» Oder bei etwas intellektuelleren Apéros: « I ha z Gfüeu, di Debatte isch viu z komplex, grad wäg der Digitalisierig.» Dann nicken alle beeindruckt und fangen an, über Greifbareres, den Sport oder das Wetter zu reden. Gestern habe ich bei Thomas einen Kaffee getrunken. Er hat sich aufgeregt. Über die hohen Steuern, über die niedrige Rente, über den Stau und die hohen Preise für die Autobahnvignette. Jetzt beneide ich Thomas nicht mehr. «Schad, cha me da nüüt mache», sage ich mitleidend und schiebe ihm langsam das ungeöffnete Wahlcouvert zu. Thomas sieht es nicht. Er liest gerade den Sportteil.

Lara, hier mit Gaby zu sehen, schreibt über ihren Nachbarn «Thomas». – Bild: UND – Generationentandem

Müssen muss niemand

Gaby Jordi (68)

Für die einen ist unser Modell der direkten Demokratie das beste von allen. Für andere gilt die Ausrede: Die machen in Bern ja eh, was sie wollen. Die anstehenden Probleme – unter anderem Klimadebatte und Sanierung der Altersvorsorge – lösen wir nicht mit Desinteresse. Jede stimmberechtige Generation ist aufgefordert, sich schlau zu machen und sich einzubringen. Wir brauchen VolksvertreterInnen, die unsere Gesellschaft weiterbringen und sich um Lösungen bemühen. Im Herbst können wir bei den National- und Ständeratswahlen mit unseren Wahlzetteln unseren Einfluss geltend machen. Gegenseitige Schuldzuweisungen sowie ideologisierte Debatten sanieren weder die Altersvorsorge, noch verhindern sie den Klimawandel. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Also: Das nächste Abstimmungs- und Wahlmaterial wandert erst nach eingehender Lektüre und der Wahl kluger Köpfe ins Altpapier. Ich will und darf mein Wahlrecht wahrnehmen.

«Wir sitzen alle im gleichen Boot», meint Gaby Jordi. – Bild: Mariëlle Schlunegger

Politik: Wie Spinat essen

Darleen Pfister (15):

Politik ist kompliziert, wird täglich aktualisiert, und es erfordert viel Zeit, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Die geringe Wahlbeteiligung ist also verständlich. Doch Politik gehört für mich zur Allgemeinbildung, auch in der Schule. Damit meine ich, über die wichtigsten Schlagzeilen Bescheid zu wissen, um auf Wahlen und Abstimmungen vorbereitet zu sein. Der grösste Teil der Bevölkerung interessiert sich aber nicht für das politische Geschehen. Zum Interesse kann man niemanden zwingen, doch es ist wie Spinat essen: Viele lieben ihn nicht, aber er versorgt den Körper mit Vitaminen. Mit unserer Stimm- und Wahlbeteiligung ist es dasselbe:  Der Krimi am TV ist zwar spannender als die Abstimmungsbroschüre, doch die Schweiz profitiert von unserer Stimmbeteiligung. Für den 20. Oktober heisst das also: Setzt euch hinter die Wahlprospekte. Das tue auch ich als 15-Jährige, obwohl ich noch nicht stimmberechtigt bin.

Darleen meint, dass Politik auch in die Schule gehört. – Bild: UND – Generationentandem

Beitrag von:

Katharina Pfanner (65)

ist aktuell Projektassistenz bei der Denkmalpflege. Sie liebt Brocantes, braucht gern Hände, Füsse und den Kopf und mag ab und zu nur sitzen und schauen.

Darleen Pfister (22)

Ich bin Gymnasiastin, mag Menschen und entdecke gerne Neues; auf Reisen, mit der Kamera oder einem Interview. Dabei lasse ich mich schnell begeistern und stecke andere damit an. So zum Beispiel für Wandern, Reiten, Kochen, Politik,...

Lara Thurnherr (25)

Ich bin sehr interessiert an Geschichte, Politik und Gesellschaft. Ich studiere in Bern Geschichte und öffentliches Recht.

Gaby Jordi (75)

Kaufmännische Angestellte, pensioniert. Versucht stets, sich ein Stückchen Himmel über ihrem Leben freizuhalten.

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