UND Generationentandem

UND Generationentandem

  • online
  • print
  • programm
  • technikhilfe
  • höchhus
  • festival
  • about
  • Schwerpunkt
  • Magazin bestellen
  • Magazin verschenken
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden
das Generationentandem
Menu
  • online
    • Menschen
    • Politik
    • Kultur
    • Meinung
    • Generationenfragen
    • Voll digital
    • wohnenUNDleben
  • print
    • Schwerpunkt
    • Magazin bestellen
    • Magazin verschenken
  • programm
    • Events Archiv
    • Zuhörbänkli
    • UND-Runde
    • Politpodien
    • UniSONO
    • Generationenforum
    • Generationentalk
    • Kerzenziehen
  • technikhilfe
    • Blog: voll digital
    • Individuelle Technikhilfe
    • Verschenken
  • höchhus
    • Öffnungszeiten
    • Angebot
    • Soziale Gastronomie
    • Unterstützung gesucht?
    • Tauschen statt kaufen
    • Organisation
    • Geschichte
  • festival
    • News
    • Info
    • Festivalgelände
    • Organisation
    • Mitmachen
    • Unterstützung
    • Rückblick 2024
  • about
    • Blog
    • Strategie
    • Projekte
    • Mitmachen
    • Verein
    • Charta
  • Team
  • Mitmachen
  • Mitgliedschaft
  • Spenden

Suffizienz ruft auf zu einem nachhaltigen Leben

So kann es nicht weiter gehen: Konsum verbraucht die Ressourcen unserer Erde. Genügsamkeit sollte unser Motto sein. Vernunft und neuartige Ideen sind gefragt. Jeder kann damit anfangen, damit wir den Ast, auf dem wir sitzen, nicht absägen.

Freitag, 14. September 2018 Telsche Keese (88)
 Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail

«Ca suffit», es genügt, klingt es in meinen Ohren. Das Fachwort «Suffizienz» geistert seit langem in den Medien herum und meint: Lebe bescheidener, verbrauche weniger, Mutter Erde wird es dir danken. Wenn du etwas kaufst: Wähle Qualität statt Quantität, vor allem brauchst du weniger, als du meinst. Zügle dein konsumorientiertes Verhalten, prüfe alles auf Nachhaltigkeit, besonders, wenn es ums Essen geht, wenn du gerade etwas Exotisches auf deine Gabel schiebst. Kurz gesagt: Denke um.

Bild: Mariëlle Schlunegger

Wir Menschen lieben Besitz. Neben dem Lebensnotwendigen häufen wir ständig Dinge an, von denen wir glauben, dass wir sie brauchen. Wir erliegen sehr willig den Verlockungen des Konsums angesichts von Mustern und Farben, schönen Formen, Stoffen und exotischen Gegenständen. Habseligkeiten machen zufrieden, diese wahr gewordenen Antworten auf unendliche Wünsche.

So häuft sich einiges an und das Ergebnis sind vollgestopfte Schubladen und zum Platzen volle Kleiderschränke, die danach lechzen, geräumt zu werden. Das tun wir allerdings nicht. In Schachteln und Gelassen horten wir Dinge, wo sie oft ein ungeliebtes Dasein fristen. Vielleicht kann ich es irgendwann nochmal brauchen?

Nachhaltig oder weiter wie gehabt

Den Widerspruch zwischen unserem üppigen Leben und der Endlichkeit der natürlichen Ressourcen unseres Planeten kennen wir genau. Der Kern des Problems liegt in unserem Geschäftsmodell «Wachstum und Wertschöpfung », dem allerdings Grenzen gesetzt sind, sobald die natürlichen Ressourcen verbraucht sind. In der Debatte um eine Lösung moralisieren die einen. Sie trompeten in alle Richtungen: «Weniger ist mehr»; die anderen wollen das Problem mit höherer technologischer Effizienz in den Griff bekommen. Viele Konsumenten setzen auf dieses Pferd. Sie vertrauen eher auf die Erfindergabe des Menschen als auf ihre Fähigkeit, ihr eigenes Verhalten zu verändern.

Wie wir sind und was uns eigen ist, lässt sich leicht an spielenden Kleinkindern im Sandkasten ablesen:  «Nimm mir meine Sachen nicht weg, sonst bekommst du es mit mir zu tun; das hier ist meins», und schon beginnt der Streit beginnt.

Genügsamkeit beginnt mit einem Ja

Da trage ich die Taschen mit getrenntem Sammelgut brav zum Container und neben mir rasselt eine Ladung grober Bauschutt, gemischt mit Metallzeug und Holzbalken, in eine Mulde. Ist das ein faires Verhältnis? Ich verwende Tüten mehrmals und der Supermarkt strotzt vor Plastikverpackungen. Die Dinge sind sehr komplex und unsere Lebensweise damit eng vernetzt. Es ist schwierig zu erkennen, ob   unsere individuellen Entscheidungen etwas bewirken, deshalb fangen wir am liebsten gar nicht erst an, etwas zu verändern. Oder vielleicht doch?

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Trotzdem vertraue ich auf unsere Vernunft: Es muss doch möglich sein, gesellschaftliche Massstäbe und Werte umzupolen. Nicht Gewinnmaximierung, sondern Verträglichkeit mit unserer Lebensgrundlage bringt die grösste Anerkennung ein. Nicht der Vielflieger, sondern der Fussgänger und Velotüchtige macht das Rennen um den kleinsten CO2-Abdruck. Wir lassen keine Werbung mehr zu für «big is beautiful», sondern für Ideen, die das Masshalten in unseren Köpfen verankern.

Leistung und Wettbewerb auf Nachhaltigkeit trimmen? Unsere Welt auf den Kopf stellen? Geht’s noch?

Tatsächlich wehrt sich unsere Sammlernatur und Schlafmützigkeit energisch dagegen. Zwar gibt es freiwillige Ansätze, aber ein harter Schnitt muss für alle kommen. Bis sich die Wirtschaft, das heisst ihre Akteure, als Verursacher der Probleme bekennen und sich beteiligen, wird es noch dauern. Bis dahin können wir KonsumentInnen aber bei jedem Kaufentscheid unseren gesunden Menschenverstand sprechen lassen: «Stopp, es reicht. Wegwerfgesellschaft adieu! Ich tue, was ich kann.»

Beitrag von:

Telsche Keese (88)

Sie schreibt und dichtet, war Lehrerin für Französisch und Englisch, Deutsch als Fremdsprache. Langjährige Leitung eines Kulturclubs für Frauen von Dozenten der Uni Bern. Aktive Grossmutter, nimmt alles nicht so schwer.

Unterstütze UND Generationentandem!
Jetzt Spenden

Themen

AufgeschnapptGeldKolumneMeinung

Mehr UND in deiner Mailbox. Erhalte einmal pro Monat die wichtigsten Neuigkeiten per E-Mail.

Das könnte dich auch interessieren:

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Abbrechen

Kontakt

UND Generationentandem
Offenes Höchhus
Höchhusweg 17, 3612 Steffisburg
und@generationentandem.ch
079 836 09 37
UND-Telefon (Mo–Fr, 8–17 Uhr)

Informiere dich!

Medienmitteilungen
Medienspiegel
Konzept
Projekte
Partner

Sei dabei

Mitmachen
Spenden
Mitglied werden
Magazin bestellen
Magazin verschenken
UND-Tasche bestellen

Folge uns!

UND in den Sozialen Medien
Newsletter
Facebook
Instagram
Youtube
Soundcloud

Stadt Thun

Beisheim Stiftung

Intern | UND Generationentandem © 2026 | Impressum & Datenschutz
Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}