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Im Einsatz für ein grüneres Bern

In der grünsten Gasse der Schweiz blüht nicht nur die Natur auf, sondern auch die Vision von Matthias Erb. Im Schatten der städtischen Betonlandschaft hat er ein innovatives Bewässerungssystem namens «Boum» geschaffen, das nicht nur Pflanzen gedeihen lässt, sondern auch das städtische Leben verändert. Hier erzählen wir von seinen Visionen.

Donnerstag, 28. September 2023 Brigitta Ingold (71)Ueli Ingold (71)
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Ein spannender Prozess: Zusammenarbeit zwischen Insekten und Pflanzen. – Bild: Ueli Ingold

Nicht nur Trockenheit und starker stürmischer Regen können Pflanzen Stress bereiten, sondern auch Insekten, Bodenbakterien oder Pilze, mit denen sie in ihrem Lebenszyklus zu tun haben. Fördernd oder hemmend können biotische Umweltfaktoren auf einen Organismus wirken. Unter biotische Faktoren werden alle Einflüsse der belebten Umwelt zusammengefasst. Es handelt sich um Beziehungen, Symbiosen oder Konkurrenz zwischen den Lebewesen eines Ökosystems.

Landwirt, Professor, Unternehmer

Aufgewachsen ist Matthias Erb auf einen kleinen Bauernhof im Simmental. Für ihn sind die Landwirtschaft, die Beziehung zu Pflanzen, zur Natur eine Passion. Die Begeisterung und Freude spürt man richtig. Matthias studierte an der ETH Zürich und am Imperial College London Agrarwissenschaften. Die Doktorarbeit schrieb er an der Uni Neuenburg. Ab 2011 war er unabhängiger Gruppenleiter für chemische Ökologie am Max-Planck-Institut der Universität Jena, 2014 wurde er an die Universität Bern berufen.

Hat verschiedene Hüte an: Matthias Erb in der Postgasse in Bern. – Bild: Ueli Ingold

Da die Grünpflanzen während der Sommerferien auf Matthias‘ Balkon immer wieder verdorrten und es ihm nicht gelang, den eigenen Balkon schön und nachhaltig zu begrünen, suchte er nach einer Bewässerungsmöglichkeit. Sie musste einfach sein! Daraus entstand ein System, das allen Menschen ermöglicht, Pflanzen auf einfachste Art und Weise zu bewässern. Das war der Start eines innovativen Unternehmens.

Spin-off Boum als System

Matthias Erb entwickelte zusammen mit weiteren Mitgründern ein System mit dem Namen Boum. Boum kann verschieden interpretiert werden. Als «Boum» auf Berndeutsch: der Baum als Zeichen für das Leben, er symbolisiert Wachstum und Entwicklung. «Boum» auf französisch bedeutet: Aufschwung und drückt eine positive Anschauung aus. Für Matthias ist es wichtig, dass die StudentInnen sehen, dass es für BiologInnen die Möglichkeit gibt, unternehmerische Projekte zu gestalten. Durch solche Unternehmungen wird auch der zwischenmenschliche Kontakt mit GärtnerInnen und Kundschaft gefördert. Begrünte Balkone steigern die Lebensqualität und geben dazu den Insekten mehr Lebensraum.

«Begrünte Balkone steigern die Lebensqualität und geben dazu den Insekten mehr Lebensraum.»

Matthias Erb
Begrünter Balkon, bewässert mit Boum. – Bild: Ueli Ingold

Boum ist ein System, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Bis jetzt gab es Firmen, die Bewässerungen anboten, andere das Substrat und noch weitere die Töpfe. Die Bewässerung erfolgt von unten, was viel natürlicher ist und den Wasserverbrauch deutlich reduziert. Für diese Art der Bewässerung ist auch eine spezielle Erde erforderlich, damit unter anderem die Feuchtigkeit stimmt. Die Erde ist mit Pflanzenkohle angereichert. Diese wird aus Pflanzenresten gewonnen. Zusätzlich gibt es einen angepassten Dünger. Eine Reihe von Sensoren messen den Wasserverbrauch und das Balkonklima und geben über eine App Bescheid, sobald die Pflanzen Wasser oder Nährstoffe brauchen. Durch dieses abgestimmte System ist es möglich, dass Pflanzen in viel kleineren Töpfen als üblich wachsen, auch ohne grünen Daumen üppig blühen und eine gute Ernte ergeben.

Die grünste Gasse der Schweiz

Die Universität Bern setzt sich intensiv mit Klimawandel, Urbanisierung und Gesundheit auseinander. Das Institut für Pflanzenwissenschaften der Uni Bern unter Matthias Erb lancierte eine Initiative, um eine Lösung für eine rasche, kostengünstige Begrünung von Gassen und Quartieren zu entwickeln. Wir schlendern durch die Postgasse in Bern, die sich auf einmal verändert. Sie wird immer grüner. Einige Fenstersimse und Aussenflächen werden mit einheimischen Pflanzen begrünt, geschmückt.

«Es duftet herrlich an diesem Ort, die Bienen summen mitten in der Stadt, einen kleinen Garten Eden trifft man hier an.»

Brigitta Ingold

Auch die Arkaden werden in die Begrünung einbezogen, ohne das öffentliche Leben zu stören. Es wird auch Rücksicht auf die baulichen Strukturen genommen. Dicht stehen die Töpfe nebeneinander, ein buntes, liebliches Bild zeigt sich. Ein Apfelbaum steht neben einem Zitronenbäumchen und einem Stachelbeerstrauch. Es ist auch der Sinn, dass allmählich Früchte geerntet werden können. Es duftet herrlich an diesem Ort, die Bienen summen mitten in der Stadt – einen kleinen Garten Eden trifft man hier an. Die Bewässerung geschieht mittels Boum-System, unter Mithilfe einer Geografiestudentin und von AnwohnerInnen.

Grünes Bern: mit Topfpflanzen gegen den Klimawandel. – Bild: Ueli Ingold

Es funktioniert gut, die Pflanzen fühlen sich wohl an diesem Platz. Mit der Zeit wird es auch Schattenplätzchen geben, wo sich die AnwohnerInnen und ihre Kinder treffen können. Die Auswirkungen der Begrünung auf Temperatur, Biodiversität, Wasserhaushalt und Lebensqualität sollen anschliessend erforscht werden. Die Erfahrungen dieses Pilotprojekts sollen dabei helfen, andere Teile der Stadt rascher und unkomplizierter zu begrünen. Lebensqualität steigern, Stress vermindern und den Pflanzen und Insekten Raum geben, das ist das Ziel der grünsten Gasse der Schweiz – ein magischer Ort.

Beitrag von:

Brigitta Ingold (71)

(Theologin, Pfarrerin) Zuhören, schreiben, lesen- unter Menschen zu sein ist für mich von grosser Bedeutung, eine Bereicherung.

Ueli Ingold (71)

Ich interessiere mich für Gespräche und vielfältige Begegnungen, die meinen Horizont erweitern und mir neue Sichtweisen ermöglichen.

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