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Von Ottawa nach Gunten City

Den 50-jährigen Kanadier Frédéric Marmet hat vor geraumer Zeit die Liebe ans rechte Ufer des Thunersees geführt. Er geht bei René Mathys in den Deutschunterricht und stellt sich den drei Fragen.

Mittwoch, 10. November 2021 René Mathys (72)
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Frédéric und sein Motorrad – Bild: Walter Winkler

Lieber Frédéric, woher kommst du?

Ich wuchs als Nesthäkchen zusammen mit einer Schwester und zwei Brüdern in Québec City auf, wo ich bis zum 14. Lebensjahr die Grundschule besuchte. Mein Vater war ein bekannter Physiker und Professor, dem bahnbrechende Erfindungen zugeschrieben werden. Astro- und Nuklearphysik gehörten zu seinen Spezialitäten. Er war Direktor der kanadischen Nuklearbehörde. Unser Land verlieh ihm 1981 den «Order of Canada»; die höchste Auszeichnung, welche Kanada zu vergeben hat. Zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen zählt, dass ich als Einjähriger aus dem Laufgitter kraxelte.

Ein paar Schuljahre konnte ich überspringen dank der Mathematik. Meine Lehrerin verkündete in der ersten Klasse: «Nach dem ersten Schuljahr werdet ihr bis 100 zählen können!» Ich erwiderte: «Ich kann schon Bruchrechnen.» Daraufhin wurde ich getestet, als zu fortgeschritten befunden und deshalb gleich in die hinterste Bank versetzt, wo ich mich dem Lesen widmen musste.

Zu meiner prägendsten Kindheitserfahrung gehört der Wechsel von Québec City nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas, also vom französischen in den vorwiegend englischen Sprachraum: Als Fremdsprachiger bist du dann zwar einzigartig, es macht dich jedoch auch einsam.

Ich studierte zuerst Maschinenbau und dann Informationstechnologie. Der glücklichste Moment in meinem bisherigen Leben war der Moment, als ich in Sydney meine Frau Barbara traf.

Motorradfahren: eines seiner liebsten Hobbies – Bild: Walter Winkler

Wo stehst du im Moment?

Ich helfe im Geschäft meiner Frau. Sie führt eine glutenfreie Bäckerei in Hilterfingen.

Auch hier in der Schweiz bin ich ein Fremdsprachiger. Mit dem «Schwyzerdütsch» bekunde ich einige Mühe, und Hochdeutsch sprechen viele Schweizer nicht so gerne.

Ich beschreibe mich als eher introvertiert, vielseitig interessiert und manchmal etwas gestresst. Zu meinen Hobbies zählt die Tischlerei. Das habe ich gelernt; sie hilft mir, allfälligen Stress abzubauen. Ich habe einen Werkraum gemietet, in dem ich meiner Liebhaberei nachgehe – etliche Möbel sind bereits aus dieser Tätigkeit entstanden. Stets will ich haargenau wissen, wie etwas funktioniert. Das hängt natürlich mit meinen Studien zusammen. Ich bin IT-Ingenieur. Die Elektronik, das 3D-Printing, der Computer, hier speziell das Programmieren, sowie das Motorradfahren, Lesen und natürlich auch das Reisen gehören zu meinen weiteren Hobbies.

Eigene Tischlerei: Frédéric geht seiner Liebhaberei nach. – Bild: Walter Winkler

Wohin gehst du?

Älteren Leuten möchte ich ans Herz legen, dass sie so leben, wie es für sie stimmt. «Alte Hunde kann man keine neuen Tricks lehren.» Von den Jungen in der Schweiz kriege ich den Eindruck, dass sie sich oft nur für ein Thema, zum Beispiel für die Umwelt, interessieren, aber nicht für mehrere Dinge auf einmal. Auf Englisch würde man sagen, sie sind oftmals «narrowly obsessed». Also bitte keine Scheuklappen tragen! 

Sorgen bereiten mir Covid und die Art, wie die Gesellschaft darauf reagiert. Dies vor allem deshalb, weil es mit Schwierigkeiten verbunden ist, Europa zu bereisen. Was mich «bien sûr» sehr interessieren würde.

Aber ich bin «very happy», vieles machen zu können, was ich liebe. Mein Lebensmotto: «In meinem Leben alles tun, was möglich ist.»

Beitrag von:

René Mathys (72)

wirkte als Redaktor und Lehrer. Er ist auch als Pensionär immer noch im Kommunikations- und im Ausbildungsbereich tätig.

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