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Kunstsammler, Hautarzt und Autor

Drei Berufe, die Hans Suter durch das Leben begleiteten. Jeder wurde zu einer Leidenschaft. Die Kunst des Beobachtens, Hinschauens, sich Hineindenkens führten zu grosser Anerkennung.

Donnerstag, 11. Januar 2024 Brigitta Ingold (71)Ueli Ingold (71)
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Seit 1964 haben Hans Suter (93), eigentlich Dermatologie, und seine Frau Marlis mit viel Begeisterung und Engagement eine umfangreiche Sammlung angelegt. Einen Schwerpunkt bilden Künstlerinnen und Künstler der Region Thun – Thunersee. Im September 2023 wurden Bilder von Jürg Maurer und Paul Freiburghaus aus der Kunstsammlung Hans und Marlis Suter im Höchhus Steffisburg ausgestellt.

Hans Suter, Hautarzt und Kunstsammler: ein präziser Beobachter von Oberflächen. – Bild: Ueli Ingold

Von 2004 bis 2011 veranstaltete das Ehepaar zusammen mit ihrem Trägerverein 15 Wechselausstellungen mit ihrer Sammlung im historischen Wichterheergut in Oberhofen. Von 2012 bis 2023 fanden weitere 14 Wechselausstellungen im ebenfalls historischen Höchhus in Steffisburg statt – zuletzt eine Ausstellung mit Bildern von Jürg Maurer und Paul Freiburghaus

Dermatologie und Kunst

Die Haut ist etwas, das uns zum Hinsehen und Anschauen bewegt. Die Spuren des Lebens sind sichtbar, und Emotionen verändern die Hautfarbe. Durch genaues Beobachten und Betrachten der Haut kann der Dermatologe Krankheiten erkennen. Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar, wie Paul Klee sagte.

Auch in der Kunst ist das Schauen und Wahrnehmen bedeutsam. Das Betrachten eines Bildes ist wie ein Vor- und Herantasten, ein Sich Hineingeben. «Der Kunstbetrachter», so sagt Hans Suter, «schaut in das Bild hinein, vertieft sich, verbindet sich mit dem Kunstwerk und dem Kunstschaffenden.»

«Der Kunstbetrachter schaut in das Bild hinein, vertieft sich, verbindet sich mit dem Kunstwerk und dem Kunstschaffenden.»

Hans Suter

Die Farben eines Bildes beeinflussen unsere Gefühle. Die Wirkung kann subtil und sehr fein, aber auch erschütternd und aufwühlend sein. Ab und zu stossen wir auf ein Kunstwerk, das uns tief rührt. Man könnte meinen, das Bild spreche zu einem, es sage etwas. Kunst ist eine Form der Kommunikation. Sie drückt nicht nur Gefühle aus, sondern möchte den Menschen etwas mitteilen.

Und dennoch!

Das ist der kraftvolle Untertitel zum Buch «Paul Klee und seine Krankheit» von Hans Suter. Der Autor hat sich 27 Jahre lang akribisch mit der Krankheit Systemsklerose des Malers (eine Autoimmunkrankheit, die sowohl die Haut wie auch innere Organe befällt) beschäftigt. Im Dezember 2006 wurde Hans Suter, der von 1965 bis 2004 eine dermatologische Praxis in Thun führte, für dieses Werk und für seine langjährige Lehrtätigkeit an der Dermatologischen Universitätsklinik Bern die Würde eines Ehrendoktors der Universität Bern verliehen.

Künstlerisches Lebenswerk trotz Krankheit: Hans Suter über Paul Klee und seine Erkrankung. – Bild: Ueli Ingold

Was bedeutet «dennoch» für Hans Suter? «Paul Klee stand geistig und seelisch über seiner schweren körperlichen Krankheit. In gewisser Weise distanzierte er sich von ihr, so gut es eben ging. Er konnte Sorgen und Schmerzen auf das Papier und die Leinwand übertragen. Bis zuletzt vermochte er, trotz seiner noch heute unheilbaren Krankheit, Bilder voller Vitalität und Leuchtkraft zu schaffen.»

Ausstellungen vorbereiten

Hans und Marlis Suter haben zugunsten ihrer Leidenschaft, Kunstwerke zu sammeln, ein bescheidenes Leben geführt. Sie verzichteten auf Hotelferien und genossen es mit den Kindern im Wohnwagen unterwegs zu sein.

Zur grossen Kunstsammlung gehören Bilder von: Cuno Amiet, Victor Surbek, Marguerite Frey-Surbek, Helene Pflugshaupt, Bendicht Friedli, Paul Gmünder, Alfred Glaus, Jürg Maurer, Paul Freiburghaus, Fred Stauffer, Hugo Wetli und viele mehr. Gemeinsam entscheiden Hans und Marlis Suter, welche Künstler aus ihrer Sammlung sie im Höchhus zeigen möchten. Es gibt Themen wie Berge und Seen, die Frau als Künstlerin, Begegnungen, Flora und Fauna. Hans Suter plant den Ausstellungsraum entsprechend der Größe der Werke. Gemeinsam entscheidet das Ehepaar schlussendlich, welche Bilder zusammenpassen. Marlis Suter hat die Fähigkeit, die Bilder sowohl farblich als auch thematisch zu ordnen und spürt den Rhythmus der Gemälde. «Ich höre immer auf Marlis», sagt Hans Suter lächelnd.

«Wir haben Jürg Maurer und Paul Freiburghaus für die Ausstellung im September ausgesucht. Die beiden Künstler waren Jahrgang 1932, befreundet, malen aber mit unterschiedlichen Stilen. Jürg Maurer war ein Realist, der linear zeichnete und Gemälde minutiös strukturierte. Die Farben, die er wählte, waren sehr lichtvoll, und sein Stil kann sowohl dem Realismus wie auch dem Impressionismus zugeordnet werden. Paul Freiburghaus ist vor allem durch seine Gemälde von Landschaften aus dem Aaretal, dem Tessin und dem Wallis , durch abstrahierte, farbenprächtige Blumengärten und Radierungen von Menschen, Tieren und Bäumen bekannt geworden. Seine Werke strahlen Romantik und Mystik aus.»

Ein bereicherndes Gespräch: Hans Suter und Brigitta Ingold in der Kunstausstellung im Höchhus. – Bild: Ueli Ingold

Es war ein sehr eindrückliches, lehrreiches Gespräch mit Hans Suter – wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Dank der Kunstsammlung von Hans und Marlis Suter werden die Berner Künstlerinnen und Künstler nicht in Vergessenheit geraten.

Jürg Maurer (1932-2007)

Der Künstler wurde 1932 in Zollikofen bei Bern geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums bildete er sich an der Kunstgewerbeschule und an der Keramikfachschule Bern aus. Oel- und Aquarellmalerei, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien gehören zu seinen Werken. Er fühlte sich wohl in der Stille der Natur, des Waldes und der Berge. Seine Bilder sind sensible und lichtvolle Darstellungen. Ein Waldbild kann uns das Summen der Bienen und den Gesang der Vögel nahebringen. Jürg Maurer war ein großer Beobachter, der sich Zeit nahm, die Stimmungen, Farben und Formen der Natur aufzunehmen und festzuhalten. Bescheiden, liebenswürdig und belesen, fühlte er sich literarisch mit Robert Walser und Adalbert Stifter verwandt.

Der Sammler: hier in der Ausstellung vor einem Bild von Jürg Maurer. – Bild: Ueli Ingold.

Paul Freiburghaus (1932-2017)

Nach dem Besuch des Lehrerseminars Hofwil in Bern wirkte Paul Freiburghaus von 1952 bis 1957 als Lehrer an der Bergschule Feutersoey im Berner Oberland. Seine künstlerischen Kenntnisse erwarb er sich bei Fred Stauffer in Bern, André Lhote in Paris und Fritz Pauli im Tessin. 1960 erwarb er sich noch das Zeichenlehrerdiplom in Bern. Er war ein begabter Zeichner, Maler, Druckgrafiker, Bildhauer, und Lehrer. Von 1960 bis 1994 war er ein beliebter Lehrer am Lehrerinnenseminar Thun. Von 1989 bis 1994 leitete er zudem das Tiefdruckatelier an der Schule für Gestaltung in Bern. Beim Malen liess er sich immer vom Erlebnis der Natur leiten. Bäume mit schwungvollen Verästelungen, die sich ineinander verschränken, verleihen seinen Bildern eine mystische Atmosphäre. Für Paul Freiburghaus war Gelb die Farbe des Lichtes, und viele seiner Gemälde sind mit den Farben Gelb, Orange, Rot oder Blau durchflutet.

Beitrag von:

Brigitta Ingold (71)

(Theologin, Pfarrerin) Zuhören, schreiben, lesen- unter Menschen zu sein ist für mich von grosser Bedeutung, eine Bereicherung.

Ueli Ingold (71)

Ich interessiere mich für Gespräche und vielfältige Begegnungen, die meinen Horizont erweitern und mir neue Sichtweisen ermöglichen.

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