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Zu viel, zu wenig?

Wer schuftet, wer verdient – und wer verdient wie viel? Eine Umfrage zeigt, wie unterschiedlich Menschen Gerechtigkeit beim Gehalt empfinden. Zwischen 1:3 und 1:10 liegt nicht nur Geld, sondern auch viele Emotionen.

Sonntag, 10. August 2025 UND Generationentandem
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Was ist ein fairer Lohn? Zwischen Arbeit und Einkommen besteht oft ein Ungleichgewicht. – Bild: KI-generiert, Chat GPT

Wer verdient wie viel – und warum eigentlich? Diese Fragen polarisieren, seit es Geld gibt. In einer kleinen, anonymen Umfrage mit 48 Teilnehmer:innen wollten wir wissen, wie Menschen heute über Gehälter denken: Was empfinden sie als gerecht? Was als zu viel – oder zu wenig? Die Antworten zeichnen ein klares, aber auch nachdenklich stimmendes Bild.

Was zählt wirklich?

Die Meinungen dazu, woran sich ein Gehalt orientieren sollte, waren erstaunlich einhellig. Genannt wurden immer wieder: Ausbildung, Verantwortung, Berufserfahrung – aber auch Einsatz, Arbeitszeit und physische Belastung. Und genau hier beginnt das Dilemma: Viele empfinden es als ungerecht, wenn körperlich anstrengende Berufe – etwa in der Pflege oder im Bau – deutlich schlechter bezahlt werden als bequeme Bürojobs. «Wenn jemand 40 Stunden pro Woche arbeitet und trotzdem kaum über die Runden kommt, läuft etwas schief», schreibt eine Person.

Wie viel ist zu viel?

Besonders brisant: die Frage nach dem Verhältnis zwischen den höchsten und niedrigsten Löhnen. Ein zehnfaches Einkommen – wie es in der Realität häufig vorkommt – hielten fast alle für ungerecht. Die meisten nannten eine Spanne von 1:4 bis 1:7 als noch vertretbar. Einige plädierten für maximal 1:3. «Ich war damals für die 1:12-Initiative», erinnert sich eine Stimme, «aber eigentlich wäre 1:6 schon genug.» Wenn die Reichsten gar Einfluss auf die Politik nehmen, werde es richtig problematisch – auch das wurde mehrfach betont.

Und wie zufrieden sind die Leute mit dem eigenen Einkommen?

Überraschend: Trotz der Kritik an Ungleichheit stuften viele ihre eigene Einkommenszufriedenheit als hoch ein – meist im Bereich von 7 bis 9 auf einer 10er-Skala. Doch diese Zahl täuscht: Wer zufrieden ist, heisst die Einkommensverhältnisse noch lange nicht gut. Es ist eher eine pragmatische Resignation – oder die Hoffnung, dass Leistung sich irgendwann auszahlt.

Ein Blick über den Tellerrand

Dass diese Umfrage keine Ausnahme ist, zeigen auch grössere Erhebungen. Laut dem Familienbarometer 2024 berichten über die Hälfte der Schweizer Familien von finanziellen Schwierigkeiten – selbst im Mittelstand. Und der Verteilungsbericht 2024 des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds zeigt: Während die Einkommen ganz oben deutlich gestiegen sind, stagnieren sie für die Mehrheit seit Jahren. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz in Sachen Einkommensgerechtigkeit laut dem Gerechtigkeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft nur im Mittelfeld – hinter Deutschland und Österreich.

Die Frage bleibt: Was ist fair?

Unsere kleine Umfrage zeigt, dass viele Menschen klare Vorstellungen davon haben, was ein faires Gehalt ausmacht – und wo sie die Grenze ziehen. Es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um Anerkennung, Wertschätzung und Gerechtigkeit. Die Vorstellung von Fairness ist persönlich – aber das Gefühl von Ungerechtigkeit teilen viele. Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort: bei der Frage, was wir als gerecht empfinden – und was nicht mehr.

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