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«Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon»

Seraina Graf ist ab Anfang Jahr mit 21 Jahren die jüngste Stadträtin Thuns. Und seit ein paar Monaten ist sie Mitglied von UND Generationentandem. Im Interview berichtet die junge Grüne, wie sie sich auf die politische Arbeit im Parlament vorbereitet.

Mittwoch, 19. Dezember 2018 Werner Kaiser (88)
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Seraina Graf bei der Demo «Klima-Alarm» in Bern. – Bild: Privat

Seraina, du bist als jüngstes Mitglied in das Parlament der Stadt Thun – den Stadtrat – gewählt worden. Was bewegt dich, wenn du an die erste Sitzung denkst?

Seraina Graf: Da fällt mir zuallererst ein, dass an dieser Sitzung ein Jubiläum gefeiert wird: Am 10. Januar 1919 hatte die erste Sitzung des Thuner Stadtrats stattgefunden. Der Stadtschreiber fragte mich kürzlich, ob ich als jüngstes Ratsmitglied bei dieser Gelegenheit eine Rede halten würde. Ich habe mich dazu bereit erklärt. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon.

Du hast bei den Wahlen das fünftbeste Resultat erzielt. Wie hast du das geschafft?

Natürlich profitierte ich von den Listenstimmen unserer Partei. Dann gab es Leute, die sich stark an den Fotos orientierten, je nachdem ob jemand sympathisch aussieht. Das alles spielte vermutlich zusammen und hatte viel mit Glück zu tun: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Bist du schon früh mit der Politik in Berührung gekommen?

Eigentlich nicht. Bei uns war Politik gelegentlich Tischgespräch. Ausserdem sassen meine Schwester und ich schon früh dabei, wenn die Eltern die «Tagesschau» sahen. Zur Politik gestossen bin ich bei der Suche nach meiner Studienrichtung. An der Uni Basel informierte ich mich über das Fach Medienwissenschaft und entschied mich dann spontan für die Fächerkombination Medien und Politik.

Kannst du etwas von deinem Studium in die politische Arbeit im Stadtrat einbringen?

Politologie an der Uni und Politik im Stadtrat sind sicher nicht dasselbe. An der Uni bekomme ich keine Ratschläge, wie ich im Rat wirken soll. Aber die Einsicht in die politischen Zusammenhänge, die ich dort finde, kann natürlich für die Arbeit im Stadtrat hilfreich sein. Umgekehrt kann ich im Stadtrat praktische Erfahrungen sammeln und diese mit Theorie verknüpfen. Ich werde bestimmt viel lernen.

«Übrigens haben die Grünen in den letzten Jahren, nicht bloss in Thun, an Bedeutung gewonnen.»

Hast du schon Schwerpunkt-Themen, die du im Stadtrat einbringen willst?

Ich bin ziemlich klar auf der Linie der Grünen. Speziell interessieren mich sozialer Wohnungsbau und nachhaltige Verkehrspolitik. Da will ich mich einsetzen. Auch Fragen der Migration sind mir ein Anliegen. Zuerst werde ich mich allerdings einmal in den Betrieb einleben.

Du machst bei UND Generationentandem mit. Gehört die Generationenfrage auch zu deinen politischen Anliegen?

Ja, sehr. Ich merke immer wieder, wie gegenseitige Vorurteile die Beziehung zwischen Alt und Jung belasten. Oft ärgern sich die Jungen über die Alten und umgekehrt. Wir müssen verstehen lernen, dass Junge und Alte in völlig verschiedenen Kontexten aufgewachsen sind und deshalb anders denken und handeln. Das ist nicht nur privat, sondern auch politisch wichtig.

Die Grünen unterliegen oft mit ihren Anliegen in einem bürgerlich dominierten Rat. Denkst du, dass du mit Enttäuschungen umgehen kannst?

Ich bin noch nicht lange in der Partei und habe deshalb noch wenig davon gespürt. Das Erste und Einzige, was ich bisher in der Partei erlebt habe, war der spitzenmässige Sitzgewinn der Grünen im Stadt- und Gemeinderat. Übrigens haben die Grünen in den letzten Jahren – nicht bloss in Thun – an Bedeutung gewonnen. Klimafragen werden immer wichtiger werden. Mit der Zeit werden die Wähler und Wählerinnen auch entsprechend reagieren.

«Was ich sicher nicht suche, sind Gespräche, in denen man sich Argumente gegenseitig an den Kopf wirft.»

Du wirst im Rat Leute treffen, die anders denken als du. Wie wirst du ihnen begegnen?

Da kann ich nur spekulieren. Ich habe noch wenig mit Menschen diskutiert, die ganz anders denken als ich. Was ich sicher nicht suche, sind Gespräche, in denen man sich gegenseitig Argumente an den Kopf wirft. Auch mit «Fundis» zu diskutieren, die eine absolute Wahrheit vertreten, habe ich wenig Lust. Ich möchte meine Nerven für konstruktive Gespräche sparen. Ich hoffe, dass Auseinandersetzungen auf mich zukommen, in denen versucht wird, auch die Argumente der Andersdenkenden zu verstehen und eigene zu überdenken.

Du wirst viel Zeit in die politische Arbeit investieren müssen. Denkst du, dass du weiterhin bei «und» Generationentandem aktiv dabei sein kannst?

Ich hoffe sehr. Wofür man Zeit hat, ist ja auch eine Frage des Willens. Natürlich wird mich das Studium in Basel sehr in Beschlag nehmen, aber ich bin sehr motiviert, bei «und» mitzuwirken.

Beitrag von:

Werner Kaiser (88)

Früher Theologe, dann Psychotherapeut. Und immer auch Geiger. Jetzt hat er Zeit, all das und einiges mehr in freier Form weiterzuführen.

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