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Mehr als nur eine Unterschrift

100'000: So viele gültige Unterschriften werden benötigt, damit eine Volksabstimmung zustande kommt. Eine grosse Zahl und damit verbunden viel Arbeit. Engagierte Unterschriften-SammlerInnen helfen mit, dieses Ziel zu erreichen und treffen dabei auf die unterschiedlichsten Personen.

Dienstag, 21. März 2023 Elias Gobeli (25)
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UnterschriftensammlerInnen müssen sich so einiges gefallen lassen. – Bild: Elias Gobeli

Das Podium über das bedingungslose Grundeinkommen, organisiert von UND, weckte meine Faszination zu dieser Thematik. Ich beschloss, mich für die Initiative einzusetzen und Unterschriften sammeln zu gehen. Das Sammeln war anstrengend, manchmal ein bisschen fraglich, aber auch amüsant.

Auch wenn die Initiative scheiterte, bleiben mir die Geschichten und Begegnungen. Sehr viele, auch viele positive Erlebnisse. Beim Sammeln erhielt ich einen grossen Einblick in die Gesellschaft und wie sie heute ist. Deshalb war es sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich für eine Initiative sammeln gehe.

Der Hobby-Bahnhofspolizist

Vor dem «Loebegge»: Ich bemerkte, dass mich ein Mann bereits eine Weile beobachtete. Ich sprach ihn an: «Wollen Sie auch unterschreiben?». Er meinte: «Ich glaube, du darfst da nicht unterschreiben. Du bist sicher noch nicht 18 Jahre alt und ich möchte wissen, welcher Partei du angehörst. Ich kläre das noch ab, ob dies legal ist.»

Abgesehen davon, dass ich bereits 21 Jahre alt bin und es auch sicher nicht illegal ist, unter 18 Jahren Unterschriften zu sammeln, antwortete ich dem Mann, dass ich sammeln dürfe, er aber dies gerne abklären darf.

Daraufhin meinte der Mann: «Ich bin mir nicht sicher, ob du die Wahrheit sagst. Darf ich deinen Ausweis sehen?» Ich wurde etwas wütend, reagierte deshalb vielleicht auch nicht ganz korrekt: «Sind Sie hier ein Hobby-Bahnhofspolizist, oder was?»

Zuerst denken, dann reden

Im Bälliz in Thun: Auf meine Frage zum Unterschreiben meinte eine ältere Dame mit einem aggressiven Ton: «Geh zurück nach China, in den Kolonialismus!». Ich erwiderte daraufhin: «Sie meinen Kommunismus, das ist ein grosser Unterschied und hat nichts mit dem Grundeinkommen zu tun.»

Zu faul, um zu arbeiten

Am Gurtenfestival: Ein Mann, etwa dreissig Jahre alt, erklärte mir, dass damit die Wirtschaft kaputt gehen würde. Daraufhin erklärte ich ihm, wieso das nicht der Fall wäre.

Der Mann warf mir vor, dass ich ja auch noch nie gearbeitet hätte und das deshalb nicht beurteilen könne. Ich entgegnete ihm, dass ich eine Pflege-Ausbildung mache und in der Freizeit Unterschriften sammle und somit sehr wohl auch arbeite. «Ja, du vielleicht schon, aber es gibt viele, die nicht arbeiten oder arbeiten wollen und deshalb das Grundeinkommen möchten.»

Solche Vorwürfe gab es oft: Dass ich doch nur faul bin und nicht arbeiten möchte und deshalb die Idee des Grundeinkommens unterstütze.

Unterschriften: in einer direkten Demokratie besonders wertvoll. – Bild: Pixabay

Der Verschwörungstheoretiker

Ein Mann mit aggressiver Stimme: «Du wurdest vom Staat gekauft um ein Grundeinkommen einzuführen! Du willst eine digitale Währung wie in China um Menschen zu kontrollieren!»

Ich versuchte dem Mann sachlich zu erklären, was das Grundeinkommen ist. Woraufhin er mir eine halbe Stunde vortrug, dass die Elite im Bundeshaus alles, auch Corona, erfand, um alle kontrollieren zu können. Zum Schluss drohte er: «Ich werde dich weiterhin beobachten.»

Er war nicht der Einzige, der dieser Ansicht war. Durch die Telegrammkanäle wurde die Theorie vom Grundeinkommen, welches als Kontrollwährung eingeführt würde, verbreitet.

Der Systemkritiker

Ein Mann riet mir: «Du solltest lieber mal gegen die Wahlfälschung sammeln gehen! Diese Politiker fälschen doch sowieso alles.» Ich antwortete ihm: «Also wenn Sie glauben, die Politiker fälschen alles, warum sollte ich dann gegen Wahlfälschung sammeln gehen?»

«Du solltest lieber mal gegen die Wahlfälschung sammeln gehen! Diese Politiker fälschen doch sowieso alles.»

Der Systemkritiker

Dieser Mann überlegte sehr lange und kam zum Schluss: «Ja stimmt, es braucht eine Revolution.»

Der betrunkene Mann

Am Morgen beim «Loebegge»: Ein betrunkener Mann drohte: «Ich bringe dich um, wenn ich ein Grundeinkommen bekomme!»

Er lief mir stets nach und kam sehr nahe: Ich hatte ein wenig Angst, konnte die Situation nicht einschätzen und hielt Ausschau, ob mir jemand helfen könnte. Dann fing ein obdachloser Mann an, sich mit diesem betrunkenen Mann zu streiten und setzte sich für mich ein. Ich bedankte mich danach sehr bei diesem obdachlosen Mann.

Es war eindrücklich zu erleben, dass lange niemand kam, um mir zu helfen. Einzig dieser obdachlose Mann, welcher von der Gesellschaft so stigmatisiert wird. Ein schönes Erlebnis und ein Argument für das Grundeinkommen.

Der zweite Versuch: Bereits 2016 wurde über das bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt. – Bild: unsplash

Existenzsicherung für alle

Nachdem das Schweizer Stimmvolk die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen bereits 2016 mit 77% ablehnten, wagten die BefürworterInnen einen neuen Anlauf.

Im Herbst 2021 startete die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Leben in Würde – Für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen», doch: Die Initiative scheiterte bereits am Sammeln der nötigen Unterschriften. Anfang 2023 wurden erst rund 65’000 der benötigten 130’000 Unterschriften (für 100’000 gültige Unterschriften) gesammelt

www.grundeinkommenschweiz.ch

Beitrag von:

Elias Gobeli (25)

Ich habe eine längere Geschichte hinter mir. Mein Ziel ist es in erster Linie Soziale Kontakte zu knüpfen. Die Aufklärung von psychischen Krankheiten ist mir sehr wichtig.

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