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Generationen im Garten – Es wird gefeiert im «Aarefeldgarten» in Thun

Gelächter und Musik erklingen zwischen Sträuchern und Gemüse. Der «Aarefeldgarten» Thun feiert seinen ersten Geburtstag. Ein Einblick in einen ungewöhnlich lebendigen Garten, wo sich Alt und Jung begegnen.

Samstag, 06. Juni 2015 Gaby Jordi (75)Miriam Lenoir (32)Mariëlle Schlunegger (31)
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Miriam Lenoir (21) und Gaby Jordi (64)

Bilder: Mariëlle Schlunegger

Gleich beim Eintreten durch das Tor in den Gemeinschaftsgarten des Vereins «Ärdele» und des Vereins «Zukunft Wohnen» wird das UND-Team von riesigen, im Sonnenlicht fluoreszierenden Seifenblasen empfangen. Einige Kinder unterschiedlichen Alters versuchen, den stark wehenden Wind zu überlisten und blasen vorsichtig ihre zarten Kunstwerke in den Himmel und staunen diesen hinterher.

Seifenblasen im Garten Ärdele. Bild: Mariëlle Schlunegger
Seifenblasen im Garten Ärdele.

Kinder, Jugendliche, Mittelalte, Mitteljunge und ältere Menschen tummeln sich zwischen den Beeten des «Aarefeldgartens» ganz nahe beim Bahnhof Thun. Das gemeinsame Werk des letzten Jahres kann sich sehen lassen. In der Mitte des Gartens fällt ein neuer Folientunnel auf. Seitlich ist die Folie bereits hochgeklappt, so dass die in Mischkultur wachsenden Tomaten, Broccoli, Schnittsalat, Basilikum und Süsskartoffeln zu erkennen sind. Die Pflanzen sehen kräftig und gesund aus. Die Süsskartoffeln sind sehr anspruchsvoll, was ihren Wasserbedarf betrifft. Dies liess einen Tüftler aus dem Verein ein Bewässerungssystem installieren, damit der Versuch mit dem Anpflanzen von Süsskartoffeln nicht misslingt.

Marc Schlotterbeck
Marc Schlotterbeck

Wie begegnen sich Alt und Jung in diesem Garten? Marc Schlotterbeck, einer der «Gärtner» mit Fachkenntnissen, liefert dazu ein schönes Bild. «Es ist wie eine Waldlichtung. Ringsherum stehen die alten gestanden Bäume und in der Lichtung selber wächst das Junge heran.» Die Altersspanne der GärtnerInnen bewegt sich zwischen 18 und 78 Jahren. Was sie alle verbindet, ist das Interesse am Gärtnern aber auch die Gemeinschaft. Das Arbeitsmotto lautet «Niemand muss, aber jeder darf!». Geniessen und Arbeiten ergänzen sich in diesem Rahmen wunderbar.

Weil aber viele Mitglieder sehr motiviert sind, ist momentan eher zu wenig Arbeit vorhanden. Darum wird bereits an der Planung eines Geschwistergartens in der Schadau-Gärtnerei gearbeitet.

Grünes und Gemeinschaft

Plötzlich kommt Bewegung in die Menge, die sich in dieser Gartenidylle tummelt. Mit der Weltpremiere eines Sketches – von Schauspielern aus drei Generationen – stellen die Mitglieder der Gartengemeinschaft die Entstehung und das Wachstum des «Kindes» «Aarefeldgarten» vor. Ende 2012 wurde der Verein gegründet und Ende Oktober 2013 durften die Mitglieder am Panoramaweg in Thun dieses kleine Gartenparadies einweihen. Der Garten darf von allen besucht werden. Perfektion wird nicht erwartet. Es gilt das Prinzip «Fehler machen ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht.»

Bild: Mariëlle Schlunegger

Nach dem Theater kommt das UND-Team mit «Junggärtner» Simon Ziswiler (21) ins Gespräch. Er hat eine Lehre als Kaufmann absolviert und trägt mit seinem Fachwissen viel zur Organisation des ganzen Projektes bei. Das Gärtnern lernt er dafür von den älteren Mitgliedern. «Sie wissen mehr als ich und davon kann ich sehr profitieren», ist sein Fazit. Neben Simon arbeiten im Moment wenig junge Erwachsene mit – sein Kommentar dazu lautet: «Man kann es auch sehr lustig haben mit älteren Leuten.» Das gemeinsame Interesse am Gärtnern überwindet die Altersschranken. Wenn man weiter durch den Garten schlendert, fällt sogleich der in voller Blüte stehende Holunderstrauch in’s Auge. Ob wohl jemand diese herrlich duftenden Blüten zu verwerten gedenkt? Aus ihnen lässt sich unter anderem ein feines Gelée herstellen. Manch einer der jüngeren Generation beherrscht diese Techniken nicht mehr und auch die Namen vieler Pflanzen sind längst nicht mehr allen bekannt. Aber das ist auch nicht unbedingt nötig. Die freundliche Atmosphäre des Ortes lädt Menschen zum unbeschwerten Verweilen und zur Gemeinschaft ein.

Ärdele

Überall ist zu beobachten wie Menschen unterschiedlichen Alters miteinander ins Gespräch kommen und aus einer Ecke erklingen alte berndeutsche Lieder. Zwei asiatische Touristen betrachten das Treiben mit grossen Augen: Ob das wohl ein typisches Schweizer Volksfest ist?

Bei den dekorativ bepflanzten Stiefeln steht Walter Winkler (75), der im Garten für das Giessen des Gemüses zuständig ist. «Ich bin sehr stolz, dass ich in dieser Gemeinschaft dabei sein darf» meint er voller Überzeugung «Es gibt hier keine Vorurteile gegen Alte. Man gehört einfach zur Gemeinschaft, egal was man sonst im Leben so für Tätigkeiten ausführt». Walter verbrachte einige Zeit als Menschenrechtsbeobachter in Mexiko, und die Gemeinschaft hier im Garten erinnert ihn sehr an die Lebensart in Lateinamerika.

Das bunte Treiben geht weiter bis in die Abendstunden. «Nach dem Fest ist vor dem Gärtnern», die Vision der Gartenbegeisterten verschiedenster Generationen ist bereits einem weiteren Ziel näher gerückt: Der «Kulturgarten Schadau» steht kurz vor der Verwirklichung. Neben dem Gärtnern vermag auch gemeinsames Singen und im Reigen Tanzen verschiedene Generationen zu verbinden. Menschen zwischen 80 und dem Säuglingsalter geniessen offensichtlich die sehr familiäre Atmosphäre im versteckt liegenden «Gartenkulturschatz» von Thun.

Öffnungszeiten

An folgenden Tagen wird dort quer durch alle Generationen gegärtnert, weitere GärtnerInnen sind willkommen.
Mittwoch, 14.00 – 16.00 Uhr
Freitag, 14.00 – 17.00 Uhr
Samstag, 10.00 – 14.00 Uhr

Weitere Infos unter: www.aerdele.ch

Der Musiker Peter Sarbach war auch dabei.
Der Musiker Peter Sarbach war auch dabei.

Beitrag von:

Gaby Jordi (75)

Kaufmännische Angestellte, pensioniert. Versucht stets, sich ein Stückchen Himmel über ihrem Leben freizuhalten.

Miriam Lenoir (32)

ist neugierig auf die Vielfalt der Welt und der Menschen die in ihr leben. Freut sich wenn Menschen ihr Potenzial und Talente entfalten können und darf dies in ihrer Arbeit mit Kindern immer wieder mitlerleben.

Mariëlle Schlunegger (31)

ist häufig mit den Händen in Pflanzenerde auf dem Balkon oder mit der Kamera vor dem Gesicht auf Reisen anzutreffen.

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