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Ausgelesen: Und das Böse so nah

Eine israelische Familie sucht in Kalifornien Ruhe und Sicherheit. Doch auch da gibt es Anschläge. Politische Intrigen kennen keine Landesgrenzen. Hinzu kommt jetzt privates Versagen. Angst und Verunsicherung dringen bis in hinterste Winkel des Familienlebens. Ein ungemütlicher Pageturner von brennender Aktualität.

Dienstag, 27. Juli 2021 Heidi Bühler-Naef (72)Marlene Hiltpold (31)
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Ayelet Gundar-Goshen: Wo der Wolf lauert, Kein & Aber, 2021. – Bild: Marlene Hiltpold

Per Zufall gerät Marlene das Vorabexemplar von Ayelet Gundar-Goshen in die Hände. Sie überlegt kurz: Woher kennt sie diese Autorin? Eine kurze Google-Recherche beantwortet ihre Frage: Gundar-Goshen hat 2015 «Löwen wecken» geschrieben, ein Buch, welches Marlene in der Buchhandlung und im Bekanntenkreis immer wieder gerne empfiehlt. Ayelet Gundar-Goshen ist Psychotherapeutin in Israel und schreibt Bücher. Bücher, welche den Lesenden immer wieder unangenehme, moralische und ethische Fragen stellen – fast so, als würde man ihr in der Praxis gegenübersitzen und mit ihr ein Gespräch führen. 

Ayelet Gundar-Goshen, «Wo der Wolf lauert»,
Kein & Aber, 2021

Familie Schuster, ursprünglich aus Israel stammend, hat sich in Kalifornien ein schönes Leben eingerichtet: ein grosses Haus mit Pool im Silicon Valley, gut bezahlte Jobs in einem vermeintlich sicheren Land, anders als in der Heimat Israel. Alles ändert sich von einem Moment auf den anderen, als auf einer Party, an der ihr Sohn Adam auch teilnimmt, ein Mitschüler unter mysteriösen Umständen stirbt.

«Wie gut kennen wir unsere Liebsten tatsächlich?»

Marlene Hiltpold (27)

Ein paar Tage später zieren Schmierereien die Wand des Schulhauses, welche auf Adam als Verdächtigen abzielen. Die Eltern von Adam erfahren: Adam wurde lange Zeit von diesem Mitschüler gemobbt. Alle, auch seine Eltern, stellen sich die Frage: Was ist in dieser Nacht genau geschehen? Hat ihr Sohn in irgendeiner Weise zu diesem Mord beigetragen?

Marlene: 

Sowie ich im Pausenraum der Buchhandlung das Leseexemplar von «Wo der Wolf lauert» erspäht hatte, wanderte dies schnell in meinen Rucksack. «Löwen wecken» hatte mich damals unglaublich gepackt und begeistert. Meine Erwartungen an den neuen Roman waren somit eher hoch – und wurden absolut erfüllt. Ich kenne nicht viele AutorInnen, welche in der Lage sind, ihre Charaktere so glaubwürdig, vielschichtig und authentisch zeichnen zu können wie Ayelet Gundar-Goshen. Der Roman liest sich wie ein Krimi, thematisiert zugleich aber wichtige und aktuelle Themen wie Antisemitismus und Black Lives Matter. Viel zu schnell ist das Buch gelesen. Spannung, Unterhaltung auf hohem literarischem Niveau – ich mags. Eine Frage, welche sich nach der Lektüre aufdrängt: Wie gut kennen wir unsere Liebsten tatsächlich? Zu was können sie fähig sein?

Heidi: 

Ein neuer Roman der Israelin? Keine Frage: Muss ich lesen! Nach der Lektüre warne ich alle: Dies ist ein Buch zum Verschlingen, an dem jedeR dranbleiben muss, denn der unwahrscheinlich spannende Psycho- und Wirtschaftsthriller löst sich erst auf den allerletzten Seiten auf. Angesichts der aktuellen politischen Lage im Nahen Osten, ist besonders gut nachvollziehbar, dass israelische Eltern alles daransetzen, um ihre Kinder in grösstmöglicher Sicherheit aufwachsen zu lassen und notfalls dafür ihr Land verlassen. Doch der israelische Alltag holt die Israelis auch in Kalifornien ein: Die Mutter interessiert sich nun auch in den USA für Notausgänge, gewärtigt jederzeit, dass im Bus ein Fahrgast explodieren könnte und sieht zu Recht an allen Ecken Gespenster.

«Ein meisterlich inszenierter Alptraum
um Schein und Sein.»

Heidi Bühler-Naef (67)

Doch seit wann genau ist das so?  Seit sie weiss, dass der (über)behütete Junge gemobbt wird? Seit Adam bei einem gescheiterten israelischen Brigadegeneral Verteidigungskurse besucht? Seit dieser Brigadegeneral stets in entscheidenden Momenten zur Stelle ist und hilft? Ist das nun eigenartig oder beruhigend? Seit ihrem Seitensprung? Seitdem sie in unwahrscheinlicher Naivität ihrem Liebhaber das PC-Passwort ihres Mannes, der in der Waffenentwicklung arbeitet, verraten hat? Ein meisterlich inszenierter Alptraum um Schein und Sein, der jedes Gefühl der Sicherheit wegbröckeln lässt. 

Beitrag von:

Heidi Bühler-Naef (72)

Bücher, Bilder, Berge, Bündner Birebrot machen ihr Leben aus! Bei UND Generationentandem ist sie im Vorstand, leitet das Event- und Kommunikationsteam mit Tabea Arnold und textet viel. 2024 moderierte sie das Generationenfestival im Tandem mit Nilai Scheiwiller.

Marlene Hiltpold (31)

"...lebt nach dem Motto "Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt". Mag neben Buchstaben das Meer, Kanada und den Duft von frisch aufgebrühtem Tee."

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One Response to “Ausgelesen: Und das Böse so nah”

  1. Jürg Krebs 31.07.2021
    Antworten

    Danke für die guten Beschreibungen. Kann man schlafen, wenn man darin gelesen hat? Vielleicht ist das ja auch nicht wichtig.
    Ich lese gerade ein tragikomisches Generationenbuch. Viele lustige Dialoge. Immer wieder überraschende Situationen. Vielleicht schaut ihr mal hinein? „Reise mit zwei unbekannten, Zoe Brisby, Eichborn 2021, 413 Seiten (aus dem Französischen übersetzt).

    31.07.2021 at 10:26

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