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Fernweh eines Kunststudenten

Der Autor Jürg Krebs schilderte nur den Anfang dieser Geschichte und bat die Leser, ihre Variante der Fortsetzung aufzuschreiben. Christoph hat es gewagt.

Donnerstag, 01. Mai 2014 Christoph Minnig
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Alessandro war nun im Park der rosa Rosen. Er setzte sich auf eine Bank und überlegte sich, wie er die vierte Dimension sichtbar machen könnte. In der Schweiz wäre das ganz einfach. Auf die Uhr schauen. Dann eine Uhr zeichnen und schon hätte man ein Bild der Zeit. Aber hier? Auf einmal kam ein Mädchen zu ihm. «Ich bin die Tulpe wer bist du?» «Ich bin Alessandro». «Das ist ein komischer Name für eine Blume. Diese Blume kenne ich nicht. Was machst du hier?» «Ich studiere Kunst und habe einen Auftrag von der Frau mit dem Namen ‚Orchidee‘ bekommen. Ich soll euch die Zeit malen. Aber ich kann die Zeit nicht malen. Die Zeit läuft, aber man kann sie nicht sehen.» Tulpe: «Wir haben zwei Zeiten: Morgen und Abend. Am Morgen leuchten wir wie die Sonne. Und am Abend ziehen wir uns zurück.» Alessandro: «Morgen und Abend sind nur ein Teil der Zeit. Aber ihr möchtet die ganze Zeit sehen.» «Ich verstehe nicht, wofür wir Zeit brauchen sollten. Brauchst du etwa Zeit? Ich brauche keine Zeit. Zeit ist etwas, das gefährlich werden kann. Wie lange bleibt eine rosa Rose stehen?» «Weiss ich nicht.» «Eben siehst du. Die Zeit geht und kommt wieder. Im rosa Park kannst du die Zeit sehen. Mein Vater sagt mir immer: ‚Schau dir eine Rose an und schau wie lange es dauert, bis sie verwelkt ist. Dann kennst du auch die Zeit.‘ Aber ich bin so jung, ich will nichts über Zeit wissen.»

Alessandro wurde sehr still und musste lange überdenken, was ihm das Mädchen gerade gesagt hatte. Kann man die Zeit wirklich sehen?

Das Mädchen verabschiedete sich und sagte, dass es morgen wieder kommen werde. Alessandro war jetzt alleine im Park und niemand sah ihn. Irgendwann schlief er dann ein.
Am nächsten Morgen kam das Mädchen mit dem Namen Tulpe wieder zu ihm. «Nun Allessandro, hast du dir überlegt wie man die Zeit sehen kann?» Alessandro erschrak. «Ist es denn schon Morgen?» Tulpe: «Ja. Die rosa Rosen sehen nach Westen, dann ist Morgen.» Alessandro: «Ich weiss nun auch, wie man die Zeit wahrnehmen kann. Man muss die Menschen gleich sehen wie Blumen. Sie wachsen, werden grösser und älter. Es gibt Menschen, die sterben früher und andere erst wenn sie alt sind. Und so sieht man, wie schnell die Zeit vorüberzieht. Man muss jeden Tag geniessen, wie wenn es der letzte wäre.» Tulpe: «Wir lernen schon als Kind, wie man die Zeit in der Rose sehen kann. Die alte Frau, die du gesehen hast, hat vergessen, wie man die Zeit sieht. Daher sah sie die Zeit nicht mehr und du solltest sie ihr zeigen. Aber es war zu spät. Orchidee ist nicht mehr da. Sie war meine Grossmutter. Aber sie weiss nun, wie sie die Zeit hätte wahrnehmen können. Sie wird sich immer dran erinnern – im Himmel.» Nun stand das Mädchen wieder auf und wollte gehen. «Ach noch etwas Alessandro. Du bekommst von mir den Namen Edelweiss. Du hast edel nachgedacht und hast mir die Zeit gezeigt. Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg.»

Alessandro stand nun auch auf und ging durch den Park. Und lief durch den Tunnel den er gerade entdeckt hatte. Er flog wieder durch ein Zeitloch und war auf einmal wieder in seinem Atelier wo das grosse Glasbild stand. Er nahm das letzte Element, das er eingesetzt hatte, wieder heraus und wollte es erst dann wieder einsetzen, wenn die Zeit gekommen war. Alessandro schrieb einen kleinen Text zum Bild:

«Wenn ihr die Natur betrachtet, seht ihr Blumen die kommen und gehen. Schaut eure Mitmenschen an. Die kommen und gehen. Und so sieht man, wie die Zeit vergeht.»

Beitrag von:

Christoph Minnig

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