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Pessach – das jüdische Befreiungsfest – kurz erklärt:

Von gleicher Wichtigkeit wie das Osterfest für Christ:innen, ist das Pessachfest, das diese Tage begangen wird, für jüdische Menschen. Das «Fest des ungesäuerten Brotes», wie Pessach auch genannt wird, erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Sklaverei im Altertum. Dabei wird an physische- und seelische Befreiung gedacht sowie aktuell auch an die Befreiung der Geiseln

Mittwoch, 24. April 2024 Eve Stockhammer (62)
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So wird Pessach gefeiert: Sederabend mit Matzen und Katzen. – Illustration und Bild: Eve Stockhammer

Wusstet ihr: Aktuell feiern Jüd:innen weltweit Pessach. Das Wort Pessach heisst auf Hebräisch «vorübergehen» und erinnert an die zehnte Plage Gottes gegenüber den Ägyptern, welche den Hebräern verboten hatten, das Land zu verlassen. Der Todesengel, der die Kindstötung an den Erstgeborenen durchführen sollte, ging an den mit Tier-Blut markierten Häusern der Hebräer vorüber, während die Ägypter bestraft wurden. Anschliessend liess der Pharao die Juden endlich ziehen.

«Das Wort Pessach erinnert an die zehnte Plage Gottes gegenüber den Ägyptern.»

Die Pessach-Festlichkeiten, deren Vorbereitung bereits mehrere Tage, wenn nicht Wochen im Voraus beginnen, werden mit dem sogenannten «Sederabend» eröffnet. Pessach dauert insgesamt acht Tage, während derer nur «Ungesäuertes» gegessen wird. Zentral dabei ist das ungesäuerte Brot, die «Mazza» (in Plural «Mazzot“), das daran erinnert, dass wegen dem plötzlichen Aufbruch aus Ägypten, keine Zeit war, den Brotteig vor dem Backen aufgehen (säuern) zu lassen.

Das Seder-Festmahl, welches in Israel einmal, in der Diaspora zweimal gefeiert wird, findet im grösseren familiären Rahmen statt mit zusätzlich eingeladenen Gästen. «Seder» bedeutet Ordnung. Und nach einer genau vorgeschriebenen Ordnung verläuft denn auch dieser festliche Abendgottesdienst. Jede Person erhält ein Büchlein, die Pessach-Haggada, in der meist reich bebildert die Auszugsgeschichte der Israeliten aus Ägypten erzählt wird. Diese Geschichte wird über Stunden vorgetragen und dessen Inhalt erklärt. Es werden Lieder in bekannten Melodien gesungen, Gebete gesprochen und, was sonst im Judentum eher unüblich ist, vier Becher Wein getrunken.

In der Mitte des Tisches liegen Mazzot und die Sederplatte. Darauf finden sich folgende symbolische Speisen, die alle an den Exodus, den Auszug aus Ägypten, erinnern:

  • «Maror», das Bitterkraut, wie beispielsweise Meerettich, das an die Bitterkeit in der Sklaverei erinnert
  • «Karpas» (Gemüse, wie Petterli, Radieschen), die als Erdfrucht die harte Sklavenarbeit wiederspiegelt.
  • «Chaseret» (Kraut), ein zweites Bitterkraut.
  • «Seroa», ein angekohlter Knochen, der das Pessachlamm im einstigen Tempel verkörpert
  • «Charosset», eine Süssspeise aus Apfel, Datteln, Nüssen und Rotwein, die den Lehm symbolisiert, den man für die Ziegelherstellung in der ägyptischen Sklaverei benötigt hat.
  • «Beitzah», ein gekochtes Ei, das als Festopfer und Symbol der Trauer, an den zerstörten Jerusalemer Tempel erinnert
  • Salzwasser, das die Tränen der ägyptischen Sklaven symbolisiert.

Dieses Jahr wird Pessach vielerorts in gedämpfter Stimmung gefeiert. Das Oktobermassaker, die Geiseln, die nach wie vor auf Befreiung warten, der iranische Angriff auf Israel, der steigende Antisemitismus, wie auch die vielen weltweiten Kriege lassen uns alle bangen und auf eine bessere Zukunft hoffen. Dennoch und vielleicht erst recht, ist es wichtig, dass Pessach, das Fest der Freiheit und Hoffnung, gefeiert wird.

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Es gibt fünf Weltreligionen: Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum. Daneben gibt es kleinere Religionen und natürlich auch einen grossen Anteil von Menschen, die keiner Religion angehören und konfessionslos sind. Möchtest du über einen Feiertag, der in deiner Religion oder Weltanschauung wichtig ist, berichten? Dann sende eine kurze Beschreibung an redaktion@generationentandem.ch.

Beitrag von:

Eve Stockhammer (62)

lebt und arbeitet seit über 20 Jahren als freischaffende Künstlerin, Autorin und Psychotherapeutin in Bern. Sie hat ein Buch über sexuellen Missbrauch illustriert (Fragmente eines Tabus) sowie zwei Bild-Text-Bände über die Schoa publiziert: 2018 «Geigen im Schnee» und 2023 «Kaddisch zum Gedenken». Ihr neuestes Kunstprojekt ist ein Gedenkvorhang mit 1,5 Millionen Perlen, der an den Kindermord während der Nazizeit erinnert. Für weitere Infos zu Eve Stockhammers Wirken: www.eveandart.com

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