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Gut versichert ist halb gelebt?

Wenn jemand mit Risiken zu tun hat, dann die Versicherungen. Hier kommen Menschen zu Wort, die sich nicht nur versichern lassen – wie wir alle –, sondern dieses Berufsfeld von innen kennen.

Samstag, 08. Januar 2022 Heinz Gfeller (76)A Z (40)
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Ein Vollprofi

Julian von Känel schaut mit 36 bereits auf 20 Jahre, von seiner KV-Lehre an, bei Versicherungsfirmen zurück. Heute leitet er die Thuner Generalagentur der «Mobiliar».

Die Mobiliar, die älteste dieser Firmen – ab 1826 hat sie Menschen gegen Feuer versichert –, soll hier nicht beworben werden. Doch dass sie sich mit ihrem genossenschaftlichen Ansatz und ihren Engagements für die Gesellschaft heraushebt, darf erwähnt sein. So unterstützt sie etwa Hochwasserschutz-Massnahmen, Kunst- oder Jugend-Projekte. Auch betont Julian von Känel, wie nahe er an den KundInnen bleiben will: Wer bei der Mobiliar anruft, soll von einer lebenden Person empfangen werden, nicht von einem Automaten.

Julian von Känel
Julian von Känel. — Bild: privat

Wie sieht Julian von Känel seine Rolle? Er möchte im Alltagsgeschäft Sinn finden. Daher will er nicht in erster Linie Policen verkaufen, Leute mit Geld absichern, sondern ihnen zu einem Bewusstsein verhelfen, so dass sie kompetent entscheiden können: Wie vermag ich meine Risiken zu tragen? Vielen Leuten fehle ein entsprechendes Bewusstsein. Sie suchten nach den anscheinend billigsten Lösungen. Die Solidarität, die eigentlich die grundlegende Idee aller Versicherungen darstellt, nehme zusehends ab.

Wenige Versicherungen sind einfach obligatorisch, wie die für Motorfahrzeuge. Einige sind so vernünftig, dass 95 Prozent der SchweizerInnen sie eingehen – so für die Gebäude, oder die Privathaftpflicht. Andererseits lassen viele heute ihr Handy versichern: eine Bagatelle! Wichtig wäre, potenzielle Grossrisiken abzudecken. Gefahren, die die persönliche Existenz – vorab die finanzielle – bedrohen können. So wie Erdbeben: So ein Ereignis mag nur alle 150 Jahre mein Haus treffen; doch wenn es eintritt, entsteht ein riesiger Schaden. Corona hat übrigens manche für solche Dimensionen sensibilisiert.

Schutz und Schirm fürs Eigenheim — Bild: Pixabay

Menschen sollten klar wissen, was für Wege sie einschlagen, meint Julian von Känel. Die Altersvorsorge, die immer wichtiger wird, als Beispiel: Mit 20 setzt man sich damit kaum auseinander. Aber wer erst mit 55 darüber nachdenkt, wie er mit 60 in Pension gehen könnte, wird scheitern. Lieber früh, in kleinen Schritten anfangen. Die jetzt schon Pensionierten haben’s in der Regel gut; grosse Unterschiede werden sich bei den Jüngeren auftun. Gerade deren Bewusstsein muss geschärft werden.

«Wichtig wäre, potenzielle Grossrisiken abzudecken.»

Julian von Känel

Mit unserem hohen Lebensstandard können wir uns Absicherungen leisten. Auch spiegeln unsere Sozialversicherungen den guten Zustand des Staates. Doch die Ansprüche steigen: 2021 dürfte das zweitteuerste aller Jahre werden, was Elementarschäden betrifft. Die Pandemie wirft Fragen auf; es tauchen weitere unerwartete Probleme auf: Wie Events versichern? Das Cyber-Thema wird existenziell. Wann kommt der IT-Supergau? Fast die ganze Branche arbeitet mit Rückversicherungen (bekannt ist die SwissRe). Eine stehende Wendung laute ja: «Versicherungen sind das Öl der Wirtschaft.»

Wie hält Julian von Känel es mit den persönlichen Risiken? Da fühlt er als junger Familienvater, mit drei Kindern; ihretwegen lässt er Wagnisse aus – das Töfffahren – und plant die Zukunft, die Finanzen, die ihnen  ein angenehmes Leben ermöglichen. Verantwortung heisst sein Schlüsselwort.

Kenner und Beobachter

Rudolf Mäusli (64), Wirtschaftsinformatiker, später Ausbildner, hat sich (bei seiner Versicherung) pensionieren lassen, um freier seinen Interessen nachzugehen, namentlich als Fotograf.

Rudolf Mäusli – Bild: Heinz Gfeller

Den Typus des Versicherungsmitarbeitenden gebe es nicht, meint er; so brauchen diese Firmen Juristen, IT-Spezialistinnen, selbst Handwerker – die Schäden prüfen. Wirken Versicherungen kaum «sexy»? Sie ziehen doch interessante, kreative Leute an. Wer im Aussendienst arbeitet, mag eher extravertiert sein. Während sich die Ausbildung früher auf die «Produkte» konzentrierte, steht jetzt der Umgang mit Menschen im Zentrum.

Auch Rudolf Mäusli sagt zu der Frage, wie viel Versicherung wir benötigen, es gehe darum, die grossen Risiken abzufedern – und es werde heute vielfach übertrieben. Eine Versicherung sollte abdecken, was jemanden ruinieren, ihn hindern würde, normal weiterzuleben. So ist die Privathaftpflicht, die teure Personenschäden abdeckt, unerlässlich. Man soll einschätzen: Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Viele möchten jedoch jedes kleinste, jedes Rest-Risiko ausschliessen. Und das wird gefördert: Bei allem, was man kauft, wird nach Garantien gefragt; jede Reise soll zusätzlich versichert sein; den «Ticket-Schutz» im Jazzclub muss man ausdrücklich abwählen.

«Sind wir zu kleinlich, zu ängstlich?»

Rudolf Mäusli

Falsches Bewusstsein erkennt Rudolf Mäusli darin, dass Selbstbehalte vermieden oder dass zu viele Ansprüche angemeldet werden. Und dass betrogen wird – was den gesamten Versicherten schadet.

Sind wir zu kleinlich, zu ängstlich? Wie mit unseren Autos – unserem «Biotop», so nennt Rudolf Mäusli sie –, an denen immer alles geputzt, geflickt sein muss. Uns allen sind etliche (gesetzliche) Pflöcke gesetzt; zwischen denen ziehen wir selber unseren Zaun: die einen streng gradaus, die andern grosszügig im Bogen. Letzteres ist Rudolf Mäuslis Prinzip. So denkt auch er an die Altersvorsorge; doch man solle sein Leben nicht nur auf die Pension ausrichten, sondern schon mal – leben. Und beim Älterwerden nicht auf Vorrat seine Risiken einschränken und damit die Lebensfreude vermindern – nicht mehr reisen, in die Höhe steigen …

Mit dem Leben spielen: Was ist noch versicherbar? – Bild: Pixabay

Zwei Geschichten noch zu Risiko und Sicherheit:

Als Skifahrer hat Rudolf Mäusli in Amerika erlebt, wie Leute sich weniger sorgen, kurzfristiger leben. Ein Sturz gilt als Plausch. Auf älteren Sesselliften gab’s weder Fussstützen noch Schutzstangen; später mal hat ein Mitfahrender dagegen protestiert, dass der Schweizer die Stange vorlegen wollte, ohne ihn zu fragen.

Als Segler in der Karibik war er zunächst bei einem Schweizer Skipper. Der machte im Hafen sein Schiff umsichtig mit zwei Ankern fest. Und schlief dann ruhig. Bei einem Franzosen dann, der bloss einen Anker unkontrolliert auswarf, dafür nachts ab und zu nachsah, kam es zum Unglück. Sein Boot löste sich und beschädigte ein anderes massiv. Dazu der Capitaine: «Dafür haben wir die Versicherung.» 

Beitrag von:

Heinz Gfeller (76)

ist pensionierter Seminar-/Gymnasiallehrer, Deutsch und Französisch, geht weiterhin gern seinen Spezialitäten nach, reisend, lesend, schreibend…

A Z (40)

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